Freilander Feldbahnmuseum hat Projekte abgeschlossen

Öffnung am Wochenende, heuer wurde Wagengarnitur aus k. u. k.-Zeit restauriert.

Markus Zauner
Markus Zauner Erstellt am 24. September 2021 | 05:24
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Die Generalsanierung der Strüver-Kleinlok „Schienenkuli“ wurde frisch abgeschlossen.
Foto: Weishar

Das letzte Besuchswochenende im Jahr 2021 im Feld- und Industriebahnmuseum in Freiland (Eingang vis-á-vis des ehemaligen Bahnhofs) kündigt sich an.

„Am Samstag, 25. September, sind von 13 bis 16 Uhr Probefahrten mit der Dampflokomotive vorgesehen. Am 26. September findet von 10 bis 16 Uhr ein Vorführbetrieb von verschiedenen Feldbahnzügen statt“, informiert Obmann Wolfgang Weishar.

Jenbacher Lokomotive als letztes wichtiges Projekt

Trotz Corona-Maßnahmen sei die Besucherzahl in den Jahren 2020 und 2021 annähernd gleich geblieben, wobei heuer für die Museumsmitglieder laut Weishar ein besonders arbeitsintensives Jahr war.

„Zusätzlich zur Betreuung und Wartung der verschiedenen historischen Lokomotiven wurden zwei größere Projekte abgeschlossen. Einerseits wurde eine Waldbahnwagengarnitur aus der k. u. k.-Zeit (Baujahr 1910) restauriert, andererseits die Generalsanierung der Strüver-Kleinlok ,Schienenkuli‘ (Baujahr 1960), die zuletzt in einem Ziegelwerk im Burgenland verwendet wurde, im August abgeschlossen“, listet der Obmann auf.

Fertig sind die engagierten Helfer damit freilich noch lange nicht. „Nach unserer letzten Veranstaltung am 26. September starten wir noch ein neues wichtiges Projekt: Bei der Jenbacher Lokomotive mit 15 PS ist eine Erneuerung des Antriebs notwendig. Weiters stehen noch viele Arbeiten für die Überwinterung unserer Museumsstücke, besonders für die Dampflokomotive O&K 366, Baujahr 1899, an“, präzisiert Weishar.
Insgesamt sind im Feldbahnmuseum Freiland 230 historische Fahrzeuge zu sehen.