Goldener Löwe wird saniert: Restaurant hat Vorrang. Traditionsgasthofs Punz-Bertl in Türnitz: Neuer Besitzer möchte trotz Lockdown an Eröffnung im Frühjahr festhalten.

Von Bernhard Herzberger. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:13)
Die neuen Fenster sind geliefert. Bis zur Wiedereröffnung gibt es für Neo-Gastronom Hubert Horak noch jede Menge Arbeit.
privat 

Wo vor einem Jahr noch Gäste bewirtet wurden, befindet sich derzeit eine Baustelle. Der neue Besitzer des ehemaligen Traditionsgasthofs Punz-Bertl treibt die Sanierung des Hauses für die geplante Wiedereröffnung im Frühjahr voran. Hubert Horak, erfahrener Zimmer-Vermieter aus Melk, möchte das übernommene Konkursobjekt Schritt für Schritt auf Vordermann bringen: ,,Vorrang hat jetzt einmal die Gastronomie!“

Derzeit wird die Küche umgebaut und für die Arbeitsabläufe optimiert. Die Fenster sind auszutauschen. „Auch an Geräten wird einiges dazukommen, um alles auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Es sind größere Investitionen notwendig, als ich gedacht habe“, berichtet der Unternehmer von der Herausforderung in Zeiten des Lockdowns.

Auf einen genauen Zeitpunkt, wann im „Goldenen Löwen“ wieder aufgekocht wird, möchte er sich nicht festlegen. Das hänge eben auch von der politischen Entscheidung ab, wie es mit den Corona-Verordnungen weiter geht. „Aber wir haben jetzt ohnehin genug Arbeit“, geht er davon aus, dass die Küchensanierung noch etwas dauern wird. Die Fremdenzimmer würden erst nach und nach erneuert. Da ist Horak vor allem die Modernisierung der Sanitärbereiche ein Anliegen.

„Ich brauche noch einen guten Koch und Service- personal!“ Hubert Horak, Neo-Gastronom

Gesucht wird indes Personal für den Restaurant-Betrieb und ein Pächter für Wellnessbereich und Bar. „Ich brauche noch einen guten Koch und Servicepersonal“, berichtet Horak und bittet Interessenten, sich per Mail an ihn zu wenden: h.gast@kabsi.at.

Der Wellnessbereich umfasst zwei Saunen, Dampfbad, Kneipp-Bereich, Solarium, Infrarotkabine, Massage- und Fitnessraum. Die Bar verfügt über einen eigenen Zugang und bietet bis zu 140 Gästen Platz. „Da suche ich noch junge Pächter, die auch über Nacht durchhalten“, so Horak.