Über 100 Jahre alter Pegel wird verlegt. Arbeiten am Flutenschutz im Teilabschnitt I werden ab 3. August fortgeführt. Wasserstandsmessung nun beim Tennisplatz.

Von Markus Zauner. Erstellt am 30. Juli 2020 (03:07)
Bundesrat Karl Bader und Ortschef Christian Leeb (ab 2. v. r.) überzeugten sich vom Fortschritt der Pegelverlegung an der Traisen.
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Genaue Aufschlüsse über die Hochwassersituation gab über 100 Jahre lang die Pegel-Messung vis-á-vis der HLW Türnitz.

Im Zuge des Hochwasserschutzbaus an der Türnitzer Traisen und der Errichtung des neuen Flusskraftwerkes bei der Sohlstufe muss der Pegel nun verlegt werden – und zwar zum Bereich des Tennisplatzes. „Die Firma Fürholzer setzt diese Maßnahme um. Die Kosten belaufen sich auf 40.000 bis 45.000 Euro“, rechnet Bürgermeister Christian Leeb vor.

Die Arbeiten am Hochwasserschutzprojekt im Teilabschnitt I, also von der Sohlstufe bei der HLW Türnitz bis zum Zwieselbauer-Steg, sollen am 3. August weitergeführt werden. Parallel zur Fortsetzung des Flutenschutzes ist der Start für den Bau des NÖN-Lesern bekannten Flusskraftwerkes geplant.