Unfälle auf Eis und Schnee

Die Feuerwehr Wienerbruck musste gleich mehrmals ausrücken. Lenker unterschätzten die Straßenverhältnisse.

Erstellt am 29. November 2021 | 07:36
Lesezeit: 1 Min

Es ist jedes Jahr dasselbe. Der erste Schnee ist da und ein Unfall folgt auf den anderen.

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Die Feuerwehr Wienerbruck hatte deswegen gleich mehrere Einsätze zu bewältigen. Fahrzeuge waren hängen geblieben, schneebedeckte rutschige Straßen wurden so manchem Lenker zum Verhängnis. An einer öfters als Parkplatz benutzten Ausfahrt der B 20 bei der Postbruck-Reith rutschte ein Auto die Straßenböschung hinunter. „Der schmale Weg zur Einsatzstelle ermöglichte uns kein nahes Zufahren zum Pkw. Daher mussten wir mit der Seilwinde unseres Rüstlöschfahrzeugs aus größerer Distanz fungieren“, schildert Bernhard Hinteregger von der Feuerwehr Wienerbruck. Eine Umlenkrolle und Rundschlingen leisteten gute Dienste. Beim Herausziehen stellte sich noch der Bordstein als Hindernis heraus. Mit Hebekissen und Unterleghölzern konnte der Wagen darüber gehievt werden.

Am Sonntagnachmittag passierte der nächste Unfall auf der B 28. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und über eine Böschung gestürzt. Aufgrund der schwierigen Lage des Wagens forderte die Feuerwehr Wienerbruck Unterstützung von der Feuerwehr Mariazell an. Gemeinsam bargen sie das Auto. Erfreulich: Der Lenker konnte sogar seine Fahrt fortsetzen.