Fahrzeugbergung dauerte sechs Stunden. Einsatz auf 1.000 Metern Seehöhe forderte die Feuerwehren in Ramsau.

Von Markus Zauner. Update am 12. Januar 2021 (08:32)

Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr: "Der Anfahrtsweg gestaltete sich langwierig. Die Anfahrtstrecke betrug zwölf Kilometer, sechs davon auf einer schneebedeckten Forststraße. Auf etwa 1.000 Metern Seehöhe hing ein Traktor schräg in einem Baum. Dahinter, an dessen Seilwinde, war ein weißer Pkw gehängt. Der Pkw lag am Dach“, schildert Feuerwehrmann Patrick Zöchling die prekäre Situation am Unterberg. Alle drei Unfall-Beteiligten blieben zum Glück unverletzt und hatten beim Eintreffen der Feuerwehr bereits den Gefahrenbereich verlassen.  

Nach Eintreffen des LF-A wurde der Traktor gegen Abrutschen gesichert. Der Einsatzleiter entschied sich zur Nachalarmierung der FF Hainfeld, damit die Fahrzeugbergung mittels Seilwinden durchgeführt werden konnte. „Als große Herausforderung gestaltete sich die Einsatzstelle selbst. Circa 10 Zentimeter Schnee lagen auf einer Schicht aus Eis, was das Agieren an der Einsatzstelle sehr gefährlich machte. Nur mit größter Vorsicht und Sicherung konnte der Abhang betreten werden“, weiß Zöchling.

Rund drei Stunden nach Alarmierung war der Pkw geborgen, nach rund fünf Stunden der Traktor. Beide Fahrzeuge wurden am Berg gesichert abgestellt. Nach etwa sechs Stunden rückten die Feuerwehren wieder ein.

Im Einsatz standen die FF Ramsau mit zwei Fahrzeugen und neun Mann sowie die FF Hainfeld mit drei Fahrzeugen und zwölf Mann.