Weniger Kriminalität im Bezirk. Bei den Delikten war 2020 ein Rückgang von 10,2 Prozent zu verbuchen.

Von Büro Lilienfeld. Erstellt am 13. April 2021 (16:14)
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APA (Symbolbild)

Der Blick auf die Kriminalstatistik für den Bezirk Lilienfeld lässt aufatmen. 2020 war ein relativ ruhiges Jahr für die heimische Exekutive: 10,2 Prozent weniger Delikte wurden angezeigt. Ein Spezifikum für den Bezirk ist dies aber nicht, wie Bezirkspolizeikommandant Michael Hochgerner ausführt: „Wir liegen hier im landesweiten Trend, in ganz Niederösterreich gingen die Anzeigen um 11,1 Prozent zurück.“ 747 Straftaten im Bezirk wurden angezeigt, 2019 waren es noch 832 Vorfälle.

Dass viele Deliktsgruppen rückläufig sind, ist auch Corona geschuldet: mehrmalige Lockdowns, der Ausfall von Großveranstaltungen und gesperrte Grenzen. „Es passiert einfach weniger, wenn weniger Menschen unterwegs sind“, weiß der Bezirkskommandant. Verstärkte Präsenz der Exekutive, verbesserte Ermittlungsmethoden und Prävention, wo es möglich ist, haben ebenso zur Kriminalitätssenkung beigetragen, betont Hochgerner. Eine Aufklärungsquote im Bezirk von 64,7 Prozent (2019: 60 Prozent) sei aber kein Grund, sich auszuruhen - im Gegenteil: „Wenn wieder Normalität in den Alltag einkehrt, muss man natürlich damit rechnen, dass auch wieder mehr passiert“, meint der Polizei-Chef.

Details zur Kriminalstatistik im Bezirk in der kommenden Printausgabe der NÖN Lilienfeld und im e-paper.