Djuricin-Aus in Stripfing

Meistermacher Goran Djuricin sitzt im kommenden Spieljahr nicht mehr auf der Betreuerbank beim SV Stripfing. Nachdem die Kooperation der Marchfelder mit der Wiener Austria beschlossene Sache ist, gab er seinen Abschied bekannt. „Unter den Umständen will ich nicht weitermachen“, meinte der 48-Jährige zunächst kryptisch.
Zwei Gründe für das Aus
Näher nachgefragt, ging Djuricin etwas tiefer in die Materie: „Ich bin kein Amateurtrainer der sich sagen lässt, mit welcher Philosophie er zu spielen hat. Ich gehe auf den 50er zu, gebe sicher nicht meine Identität her. Das können junge Trainer machen.“ Auch, die Trennung von Sohn Marco, der im Sommer 2022 die Austria verlassen musste, schmeckte ihm nicht: „Sie haben ihn vertrieben.“
Zukunft von Sattler und Zehenthofer offen
Co-Trainer Florian Sattler und Athletiktrainer Simon Zehenthofer könnten unterdessen beim Verein weitermachen. . „Ich habe sie empfohlen. Sie sind gute und loyale Typen, haben wirklich gute Arbeit geleistet“, stellte Djuricin seinen Wegbegleitern ein gutes Zeugnis aus.
Wie es bei ihm weitergeht, ist noch nicht klar. „Wir haben jetzt am Samstag noch ein Spiel, danach freue ich mich auf ein bisschen Urlaub und dann schauen wir einmal. Ich bin offen für alles.“