Landjugend Bezirk Ybbs im Wandel der Zeit

Vergangenes Wochenende feierte die Landjugend Bezirk Ybbs ihr 70-jähriges Bestehen. Seit der Gründung ist viel geschehen: die NÖN blickt mit den Mitgliedern zurück.

Viktoria Obruca Erstellt am 17. September 2021 | 04:01
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Gerald Wagner, Thomas Kinast, Marie Stattler und Markus Zehetner (v. l.) genossen die gute Stimmung beim Forstbewerb.
Foto: Landjugend

Sieben Jahrzehnte sind vergangen, seit Karl Mayrhofer und Hannes Schmidl die Landjugend Bezirk Ybbs gründeten. Dieses Jubiläum feierte die Landjugend am vergangenen Sonntag mit dem Landesentscheid Forst und einem Rückblick auf 70 Jahre.

„Ländliches Fortbildungswerk“ (kurz LFW) lautete die offizielle Bezeichnung zur Zeit der Gründung. Die vorerst rein aus Burschen bestehende Organisation habe bereits damals mehrere Sprengel zu Bezirksgemeinschaften organisiert. „Ursprünglich gab es im Bezirk vier Sprengel, heute sind es drei: Ybbs-St. Martin, Petzenkirchen-Bergland und der Neuzuwachs Neumarkt-Blindenmarkt“, erzählt Hannah Hilmbauer, stellvertretende Bezirksleiterin der LJ.

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Anders als heute habe sich die LFW zur Gründungszeit auf die Ausbildung in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft beschränkt. Allmählich aber habe sich der Wandel der Zeit bemerkbar gemacht: Die schulische Ausbildung rückte in den Hintergrund, Erziehung zur Gemeinschaft oder Persönlichkeitsbildung in den Vordergrund. Auch der Name hat sich geändert: Aus der LFW wurde die Landjugend. Seither sei die Bedeutung immens angewachsen: „Mittlerweile hat sich die Landjugend zur größten Jugendorganisation im ländlichen Raum entwickelt. Momentan zählen wir 210 Mitglieder.“

Aber nicht lediglich die Mitgliederzahlen steigen: Auch die Liste der Errungenschaften werde immer länger. Besonders stolz sei man auf den jährlichen Ball am Rosenmontag, den Projektmarathon sowie den Landesentscheid im Sensenmähen 2019. Hilmbauer: „Natürlich gibt es unzählige unvergessliche Events, aber am Ende sind die Gemeinschaft und der Zusammenhalt unter den Mitgliedern, was die Landjugend ausmacht.“