Erstellt am 10. Januar 2017, 05:00

von Markus Glück

ELGA-Start im Klinikum Melk. Ab 10. Jänner werden sämtliche Befunde der Patienten im Landesklinikum gespeichert. Die Vorbereitungen für neues System laufen seit März 2016.

Müller

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) soll künftig Mehrfachuntersuchungen verhindern und Ärzten sowie Patienten die Möglichkeit bieten, auf bestehende Befunde zuzugreifen.

Abmeldung schon im Vorfeld möglich

Mit 10. Jänner wird mit allen Landeskliniken in Niederösterreich auch im LKH Melk das neue System in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt erfasst ELGA mittels E-Card die Patientendaten.

Wer seine Daten nicht in ELGA einspeisen möchte, konnte sich im Vorfeld bereits abmelden. „Für von ELGA abgemeldete Patienten ergibt sich aber kein Nachteil“, versichert Christa Pehn, Pressekoordinatorin des Melker Klinikums gegenüber der NÖN.

Die Vorbereitungen für die ELGA-Umstellung laufen bereits seit März 2016. Seit damals gibt es im Klinikum Melk bereits Schulungen und die Umsetzung für den ELGA-konformen Entlassungsbrief sowohl für Ärzte als auch für administrative Kräfte.

Schneller und sicherer Zugriff auf Daten

„Der Vorteil liegt darin, dass ausreichend Zeit für die Umstellung auf ELGA vorhanden war und es zusätzlich einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den ELGA-Verantwortlichen der NÖ Landeskliniken-Holding gibt“, so Pehns Einblicke in die Vorbereitungen.

Laut ihr gab es in der Umstellungsphase zwar einen Mehraufwand, der sich durch die Unterstützung mit Diktierkärtchen aber in Grenzen hält.

Die Patienten sollen laut Pehn vom neuen ELGA-System profitieren: „Durch die Vorinformation, die ELGA liefert, erhalten Ärzte jegliche Befunde und können die weitere Betreuung nicht nur patientengerecht, sondern auch Fakten basierend fortführen.“ Weitere Vorteile: Durch den schnellen und sicheren Zugriff auf Daten werden Patienten verantwortungsvoller im eigenen Umgang mit der Gesundheit.

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