Ybbsiade 2021: Minus hielt sich in Grenzen

Erstellt am 23. Mai 2022 | 06:19
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8360619_mel08mg_ybbsiade_publikum_T18354545_54
2022 konnte die Ybbsiade wieder bei vollem Haus über die Bühne gehen. Im Vorjahr musste die Zuschauerzahl noch halbiert werden.
Foto: fotostudio-riedler.at
Trotz Pandemie und Maßnahmenpaketen nur geringes Minus für Ybbsiade 2021.
Werbung
Anzeige

Erst Ende April ging die 33. Ybbsiade zu Ende, im Gemeinderat wurde zuletzt allerdings noch die 32. Ybbsiade behandelt. Dabei ging es um die endgültige Abrechnung und die möglichen Zuschüsse seitens der Stadtgemeinde. Die Abrechnung wurde im Vorfeld mit Spannung erwartet, da es sich hier um die – pandemiebedingt – teilweise abgesagte und verschobene Ybbsiade handelte. Der letzte Termin wurde erst vor wenigen Wochen nachgeholt. Angesichts der Vorzeichen von abgesagten Events und zurückgewanderten Tickets sowie einer Halbierung des möglichen Publikums fällt das Minus deutlich geringer aus als zuerst vermutet. Neben den grundsätzlichen Zuschüssen von 20.000 Euro pro Ybbsiade seitens der Stadt müssen weitere 3.800 Euro nachgeschossen werden. Zum Vergleich: 2019 musste die Stadtgemeinde noch knapp 30.000 Euro – plus die jährlich budgetierten 20.000 Euro – zuschießen. „Das Minus ist im Rahmen und angesichts der Situation bin ich froh, dass es kein großes Minus wurde. Das Ergebnis passt“, meint SPÖ-Stadtchefin Ulrike Schachner.

Dem pflichtet auch ÖVP-Stadtrat Gert Kratzer bei: „Angesichts der Troubles mit der Pandemie ist das Minus überschaubar.“

Eine Abrechnung der 33. Ybbsiade gibt es indes noch nicht, allerdings laufen bereits die Vorbereitungen für die 34. Ybbsiade auf Hochtouren. Fix ist, dass es weiterhin keinen Intendanten geben wird, wie Schachner bestätigt: „Es hat in diesem Jahr auch ohne geklappt.“

Für das kommende Jahr verspricht Schachner, die gemeinsam mit Eva Zemanek die Ybbsiade organisiert, bereits einige Kracher. „Das Programm wird erst im Herbst verraten, es sind aber ein paar richtige ,Ziaga‘ dabei“, schmunzelt die Stadtchefin.

Werbung