Neuer Pfarrer für Ybbs

Erstellt am 25. Mai 2022 | 03:28
Lesezeit: 2 Min
Krzysztof Nowodczynski
Krzysztof Nowodczynski verlässt mit Ende August nach zwei Jahren die Pfarre Ybbs.
Foto: NOEN
Nowodczynski verlässt nach zwei Jahren Pfarre. Reitzinger möglicher Nachfolger.
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Es war im September 2020, als Krzysztof Nowodczynski den beliebten Ybbser Stadtpfarrer Hans Wurzer ablöste. Zwei Jahre danach bat Nowodczynski um seine Versetzung aus der Stadt Ybbs. Die Gründe dürften dabei ebense interne Probleme sein wie bei seinem Vorgänger Wurzer, wie die NÖN aus dem Umfeld der Pfarre Ybbs hörte. So machten ihm auch die internen Abläufe in der Pfarre zu schaffen. Zudem kämpft die Pfarrgemeinde mit dem Mangel an Ministranten. Kritik gab es zuletzt auch daran, dass Nowodczynski wenig Feste veranstaltete, die Maiandacht fiel in diesem Jahr überhaupt aus. Nowodczynski war für die NÖN nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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Nachfolger könnte Gerhard Reitzinger werden.
Foto: Archiv

Als Nachfolger wird in der Pfarre der ehemalige Bischofsvikar von Bischof Klaus Küng, Gerhard Reitzinger, gehandelt. Der 54-jährige Haager wurde 1995 zum Priester geweiht und war anschließend Kaplan in Pöchlarn und Scheibbs. Von 1999 bis 2003 absolvierte Reitzinger an der Universität im Breisgau das Doktoratsstudium in Pastoraltheologie und war danach in der Dompfarre St. Pölten tätig.

Bei der Diözese St. Pölten will man den Wechsel weder bestätigen noch dementieren. Die Veränderungen in den Pfarren der Diözese St. Pölten werden zu Pfingsten verlautbart und gelten ab 1. September. „Veränderungen in den Pfarrbesetzungen haben immer die gesamte Diözese im Blick und werden daher gemeinsam verkündet. Es gilt bei Besetzungen immer, eine Vielzahl an Überlegungen zu bedenken“, wie Sprecherin Katharina Brandner erklärt. Für die Diözesanleitung sei es wichtig, so Brandner, Mitarbeiter in der Seelsorge, Priester wie auch Laien sowohl hinsichtlich ihrer Talente und Fähigkeiten als auch den Anforderungen entsprechend einzusetzen. „Es ist in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels und größerer Mobilität – und damit verbunden auch pfarrlicher Veränderungen – übliche Praxis, dass Priester Einsatzorte wechseln und nicht mehr ein Leben lang in einer Pfarre verbleiben“.

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