Impffrühschoppen Ybbs: Würstel und Freibier für Stich. Der Ybbser Gastronom Max Dienstbier und Stadtarzt Alois Obernberger organisieren erstes „Impffrühschoppen“ im Maximahl.

Von Markus Glück. Erstellt am 13. September 2021 (11:15)
Impffrühshoppen Ybbs
Alois Obernberger und Max Dienstbier organisieren ein "Impffrühschoppen“. 
privat

Um die weiterhin magere Impfquote im Kampf gegen den Coronavirus zu erhöhen, lässt der Ybbser Gastronom Max Dienstbier mit einer ungewöhnlichen Aktion aufhören. Für „maximahlen“ Schutz veranstaltete er am 2. Oktober, gemeinsam mit dem Ybbser Stadtarzt Alois Obernberger ein Impffrühschoppen im Gasthaus Maximahl. „Ich habe die Idee in einem anderen Bundesland gesehen und darüber mit Alois gesprochen. Er fand die Idee gut,“ erzählt Dienstbier von den Anfängen seiner Idee.

Geimpft wird am 2. Oktober mit Biontech-Pfizer, ein zweiter Termin ist am 30. Oktober geplant. „Alle, die sich beim Impfbus bei der Stadthallen-Eröffnung impfen ließen, können sich den Zweitstich bei uns holen. Wer sich am 2. Oktober bei uns zum ersten Mal impfen lässt, kann Ende Oktober zum Zweitstich kommen“, erklärt Dienstbier.

Für die Impfwilligen wird ein eigener Raum zur Verfügung gestellt und vor der Impfung ein Aufklärungsgespräch geführt. Wer sich impfen lässt, erhält einen ganz speziellen Impfanreiz. Nach dem Stich sponsert Obernberger sein eigens gebrautes „Doc-Bier“, die Ybbser Bürgermeisterin Ulrike Schachner (SPÖ) stellte Frankfurter zur Verfügung und Maximahl-Chef Dienstbier lässt für jeden eine Tasse Kaffee springen. Warum der Aktionismus? „Früher oder später wird die 1G-Regel eingeführt. Wenn sich durch die Aktion zehn Leute impfen lassen, habe ich später zehn Gäste mehr“, glaubt Dienstbier.