2.800 Personen im Bezirk Melk sind auf Jobsuche. Besonders hart getroffen sind Gastro- und Beherbergungsbranche sowie Handel.

Von Markus Glück. Erstellt am 10. Februar 2021 (05:40)
Symbolbild
APA (Pfarrhofer)

Die coronabedingten Beschränkungen der Wirtschaft haben auch drastische Auswirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt. Insgesamt waren mit Ende Jänner knapp 2.800 Personen beim Arbeitsmarktservice Melk als arbeitslos vorgemerkt. Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Plus von 311 Betroffenen (+12,5 Prozent).

Trotz dieser Steigerung liegt der Bezirk unter dem NÖ-Durchschnitt (+17,1 Prozent). „Nach Branchen ist, wenig überraschend, im Bezirk die Beherbergung und Gastronomie mit einem Plus von rund 70 Prozent und der Handel mit rund 30 Prozent Zuwachs am stärksten betroffen,“ erklärt AMS-Geschäftsstellenleiter Helmut Fischer.

Dramatischer Anstieg bei Langzeitarbeitslosen

Einmal arbeitslos geworden, dauert es für bestimmte Personengruppen, etwa Junge ohne Berufserfahrung oder die Generation 50 plus, zunehmend länger, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Daher nimmt auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen zu und liegt aktuell mit 241 Personen bereits um mehr als 138 Prozent über dem Vorjahr.