Fünf Hauben für Bezirk Melk bei „Gault&Millau“. Drei Betriebe ernten in neuester Auflage des Gastro-Guides „Gault&Millau“ Hauben für ihre kulinarischen Kreationen. Mehrere Restaurants im Bezirk werden erwähnt.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 03. Dezember 2019 (04:18)
VP-Bürgermeister Fritz Buchberger (links) ist stolz auf den ausgezeichneten Betrieb in „seiner“ Gemeinde: Angeli Köchle und Hans Jörg Hinterleithner (v. l.).
Denise

Der Gästebereich ist voll – und jeder an den Tischen könnte insgeheim ein Kritiker sein: Wann die Jury des Gastroguides „Gault&Millau“ Platz nimmt, kann kein Wirt vorhersagen. Und so konnte Hans Jörg Hinterleithner auch nicht wissen, dass ein hochkarätiger Feinschmecker dieser Tage seine kulinarischen Kreationen verkostete.

Bachforelle in Limettensalz, Rahmsuppe vom Spargel, geschmorte Schweinsbackerln, Schweinsbraten mit Erdäpfelknödel sowie Topfenknödel wurden serviert – und die leeren Teller waren nicht genug Feedback. Mit zwei Hauben wurde der Gasthof Hinterleithner in Weins (Hofamt Priel) gekürt. „Gleich beim ersten Mal so ein toller Erfolg“, strahlt Hinterleithner. Neben weiteren Betrieben im Bezirk bekam der Weinser Gastro-Betrieb erstmals eine Auszeichnung im „Gault&Millau“ (siehe unten).

Der Gasthof Hinterleithner wird mittlerweile in dritter Generation geführt. Besondere Erwähnung im Gastroguide: Einerseits sitzen die Gäste in einer traditionellen Bauernstub‘n aus Massivholz – andererseits gibt es in Weins moderne Interpretationen, teils sogar Molekularküche. „Wir bemühen uns um regionale Zutaten und probieren gern Unterschiedliches aus. Alles, was eben Spaß und Spannung bereitet“, verrät Hinterleithner augenzwinkernd.