Ausreisetests im Mostviertel: 18.322 Fahrzeugkontrollen, 14 Anzeigen

In den Bezirken Melk und Scheibbs kontrolliert die Polizei seit Samstag, 23. Oktober, ob Ausreisende einen 3G-Nachweis im Gepäck haben. Seit Freitag gelten die Beschränkungen auch in den Bezirken Amstetten und Lilienfeld.

Erstellt am 01. November 2021 | 11:30
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Symbolbild
Foto: Usercontent, Christian Eplinger

Die meisten Fahrzeuge (10.296) samt Personen (14.792) wurden bisher im Bezirk Melk kontroliert, zudem vermeldet die Polizei im Bezirk Melk auch 566 Zurückweisungen sowie zehn Anzeigen. Im Scheibbser Bezirk hielt die Polizei 3.733 Fahrzeuge mit 5.452 Personen an - es kam zu 29 Zurückweisungen und vier Anzeigen. Seit diesem Wochenende gelten auch Ausreisebeschränkungen für die Bezirke Amstetten und Lilienfeld (die NÖN berichtete). Bisher wurden in Amstetten 1.979 Fahrzeuge mit 3.014 Personen kontrolliert, 54 wurden aufgrund eines fehlenden 3G-Nachweises zurückgewiesen. In Lilienfeld verzeichnet die Exekutive 2.313 Fahrzeugkontrollen und 3.628 Personenkontrollen sowie 18 Zurückweisungen. Anzeigen gab es in den Bezirken Amstetten und Lilienfeld bis dato keine.

"Zusammenarbeit mit der Bevölkerung"

"Die Zahl der Zurückweisungen und der Anzeigen zeigen, dass die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung sehr gut funktioniert. Der Großteil der kontrollierten Personen ist gut vorbereitet und hat Unterlagen griffbereit", betont Raimund Schwaigerlehner vonseiten der Landespolizeidirektion Niederösterreich gegenüber der NÖN.

  • Was passiert, wenn der Nachweis fehlt?
    Wer aufgehalten wird und keinen Nachweis vorweisen kann, wird angewiesen, umzukehren. Wer sich weigert, wird gestraft. Und das kann  teuer werden: Die mögliche Höchststrafe liegt bei 1.450 Euro.