Hollywood verleiht „Silber“ an St. Leonharder Christian Kitzwögerer

Erstellt am 27. Mai 2022 | 06:07
Lesezeit: 2 Min
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Christian und Hauptdarstellerin Theresa Kitzwögerer mit der verliehenen Urkunde.
Foto: Marie Eder
Der Kurzfilm-Thriller „Vorurteile“ von Christian Kitzwögerer wurde in Los Angeles ausgezeichnet.
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„Wir können es kaum fassen“, sagt Christian Kitzwögerer, Produzent und Regisseur des prämierten Films „Vorurteile“. Seine Frau, Theresa, Hauptdarstellerin im Film, nickt zustimmend. Die Idee zum Film hatte Christian Kitzwögerer schon lange: Er wollte ein gesellschaftskritisches Thema in einen Thriller verpacken. „Ich hatte immer wieder Szenen, die mir im Kopf herumschwirrten“, sagt er. Die Story und das Drehbuch entstanden schließlich vor circa drei Jahren.

Nachdem der Film in diesem Jahr seine Premiere feierte, kam sehr gutes Feedback von allen Seiten, so reichte der Filmemacher seinen Kurzfilm international ein. Und es glückte: „Wir bekamen am Freitag, dem 13., eine E-Mail aus Los Angeles, in der wir erfahren haben, dass wir den zweiten Platz erreicht haben“, erzählt Kitzwögerer stolz. Die Auszeichnung löste in den USA eine Kettenreaktion aus: Schon wenige Tage später kamen Nachrichten aus anderen Städten, die den Film in ihren Kinos ausstrahlen wollen – unter anderem auch aus New York.

Film sollte authentisch und regional bleiben

„Man muss nicht immer in die Metropole“, betont Kitzwögerer. Als Drehorte dienten ausschließlich Häuser aus Ruprechtshofen und St. Leonhard. Das eigene Haus, in dem das Ehepaar wohnt, diente zum Großteil als Schauplatz. „Uns war auch von Anfang an klar, dass die Dialoge im Dialekt sein werden“, sagt Theresa Kitzwögerer, „in den USA werden Untertitel eingeblendet“.

Dass er ein Alleskönner ist, bewies der Filmemacher bei seiner Produktion: Von Drehbuch, über Kamera bis zur Nachbearbeitung mit Effekten und Lichtkorrekturen saß er oft Tage und Nächte lang. „Bei richtigen Hollywood-Produktionen gibt es für jede Aufgabe eine eigene Person“, erzählt er.

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