Mit Leier, Schwert und Bogen. Nach dem „grandiosen“ Jubiläum 2018 geht man 2019 in Melk unter die Könige. Und feiert mit kaiserlichen Kompositionen und königlichen Gästen.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 19. November 2018 (14:55)
NLK / Pfeiffer

„Ich liebe es, wenn wir was Neues machen“. Sagt Michael Schade. Und hat am nächstjährigen Pfingstwochenende nicht nur alte Töne am Pult. Sondern auch neue Orte und neue Gäste im Festivalprogramm.

Dirigent Daniel Harding zum Beispiel, der mit dem Concentus Musicus debütiert, Philharmoniker Walter Auer, der mit der Traversflöte anreist, das junge Salzburger AbsolventInnen-Ensemble La petite écurie – oder der Melker Wirtschaftshof, in dem kommendes Frühjahr erstmals getanzt wird. „Wir wollen“, so Kammersänger und Festivalleiter Michael Schade, „von Melk aus ein Leuchtturm für ganz Österreich sein“. Wobei: Das Stift selbst „wahrlich ein Leuchtturm“ und auch „eine Art Seele“ von Niederösterreich sei, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Und Wachau-Kultur-Melk-Chef Alexander Hauer ergänzt: „Wir sind ein internationales Festival, das hier verankert ist.“

Also geht man zwischen 6. und 10. Juni 2019 unter dem Festivalmotto „Lyra et Gladio“, also: „Leier und Schwert“, nicht nur in die Stiftskirche und den Kolomanisaal und den Gartenpavillon, sondern auch in den Barockkeller, die Sommersakristei und die Stadtpfarrkirche. Und, wieder, ins „besonders romantische und freche“ Schloss Pielach. Melks Kulturstadtrat und Barocktage-Stammgast Emmerich Weiderbauer: „Es wird ein Highlight wie immer!“

www.barocktagemelk.at