Fit im Winter: Ins Wasser und aufs Eis

Amstettner Hallenbad und Eishalle locken täglich hunderte Besucher an, fürs Skifahren braucht es derzeit längere Anfahrtswege.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:50
Lesezeit: 2 Min
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Mit täglich etwa 500 Besuchern lockt auch heuer das Hallenbad wieder viele Besucher an. Es ist übrigens die letzte Saison vor dem großen Umbau.
Foto: Anton Kovacs

Auch im Winter gibt es in der Region einige Sportmöglichkeiten. Zum Besuch lädt etwa das Hallenbad in Amstetten. Dort nützten zuletzt täglich 500 Tagesbesucher die Möglichkeit, im Wasser etwas für Fitness und Wohlbefinden zu tun. „Der Andrang ist nicht so schlecht. Großes Skifahrerwetter hat es in den vergangenen Wochen ja selten gegeben. Es kann aber natürlich auch sein, dass einige Menschen sagen, dass sie aufgrund der Covid-Maßnahmen nicht ins Bad gehen“, analysiert Betriebsleiter Reinhard Walter. Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Amstettner Eishalle mit täglich 300 bis 400 Besuchern. An den Feiertagen rund um und nach Weihnachten schlüpften hier sogar noch mehr Gäste in die Schlittschuhe. Sehr gering ist die Anzahl hingegen derzeit bei den Saunabesuchern, insbesondere in Amstetten. „Das ist anscheinend momentan nicht so ein großes Thema“, bringt es Walter auf den Punkt.

Bezüglich Skifahren sieht es mangels Schnee im Bezirk derzeit mager aus. Auch in Neustadtl fehlt es an der weißen Pracht, in Neuhofen steht der Lift ebenfalls still. Wer talwärts wedeln will, muss daher etwas weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Skifahren oder Snowboarden ist derzeit nur am Hochkar und Ötscher möglich – zumindest, wenn man mit dem Lift hinauffahren will. Am Hochkar waren gegen Ferienende alle Lifte in Betrieb, am Ötscher sechs von acht. Auf der Forsteralm und am Königsberg in Hollenstein hofft man, bald wieder den Liftbetrieb starten zu können.

Skitouren weiter im Trend - 18. Jänner Vollmondnacht!

Ein anderer Trend der vergangenen Saisonen setzt sich auch heuer weiter fort: Das Skitourengehen wird immer beliebter. Egal ob am Großen oder Kleinen Ötscher, auf der Forsteralm oder am Königsberg. Da sah man am Wochenende trotz bescheidener Schneelage zahlreiche Tourengeher. Am Großen Ötscher ist dienstags und freitags auch das Pistengehen zum Sonnenuntergang ein besonderes Erlebnis. Von 16.30 bis 21 Uhr ist die Piste auf den Großen Ötscher dafür freigegeben. Auch das Ötscher-Schutzhaus bietet an diesen Abenden spezielle Angebote. Übrigens: Ein Highlight erwartet die Skitourengeher am Dienstag, 18. Jänner. Da ist Vollmondnacht!

Ebenfalls sehr begrenzt war in den Ferien das Langlauf angebot in der Region. Einzig die Loipen in Lackenhof am Ötscher waren gegen Ferienende noch befahrbar. Allerdings auch hier nur knapp ein Drittel des 33 Kilometer großen Loipennetzes. Am Turmkogel in Puchenstuben und in Hochreit muss man sich noch gedulden. „Wir haben zwar aktuell wunderschöne Bedingungen für einen Winterspaziergang in der Natur, aber fürs Spuren ist es noch zu wenig“, verkündet die Betreiberfamilie Zettel auf ihrer Facebook-Seite.

Die Jausenstation Ablass der Familie Zettel ist immer ein guter Ausgangspunkt für eine familienfreundliche rund einstündige Winterwanderung durch das Hochmoor, egal ob mit Schneeschuhen oder ohne. Ebenfalls empfehlenswert ist die Siebenhüttentour in Göstling, die vom Ausgangspunkt, dem Parkplatz Kurzeck, über die Kitzhütte nach Königsberg führt. Die Wanderzeit beträgt hier rund 2,5 Stunden.

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