35-Jähriger ging Anlagebetrüger auf den Leim. Ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Melk ist Opfer eines Anlagebetrügers geworden. Der Niederösterreicher hatte nach einem Telefonat mit einem vermeintlichen Broker eines britischen Unternehmens Geld zur Veranlagung auf ein irisches Konto und auf sogenannte Bitcoin-Wallets überwiesen.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 10. Februar 2021 (13:59)
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Als er sich einen Teil ausbezahlen lassen wollte, bekam der Mann Polizeiangaben vom Mittwoch zufolge nichts retour und zeigte den Vorfall an. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Der falsche Anlageberater meldete sich telefonisch beim 35-Jährigen, nachdem dieser Ende 2020 auf einer Website im Zusammenhang mit einer Werbeanzeige seine Kontaktdaten hinterlassen hatte. Der vermeintliche Spezialist verwendete mehrere Alias-Namen, schaffte es aber dennoch, den Niederösterreicher zu diversen Geschäften zu bewegen. Zu dem in diesem Fall verwendeten Firmennamen erging eine Investorenwarnung durch die Finanzmarktaufsicht.

Das Landeskriminalamt Niederösterreich warnte am Mittwoch ausdrücklich vor dem sogenannten Cyber Trading Fraud bzw. vor Veranlagungen bei Online-Brokern ohne Lizenz sowie ohne überprüfbare Standorte. Ähnlich gelagerte Fälle seien in den vergangenen Wochen vermehrt angezeigt worden. Websites und Bankkonten der unbekannten Täter wechseln offenbar ständig.