„Brand aus“ in Lackner-Lagerhalle: Ermittler am Wort. In Inning (Gemeinde Hürm, Bezirk Melk) ist am Mittwochabend eine Lagerhalle der Firma Lackner Umweltservice GmbH in Vollbrand gestanden. Rund 250 Einsatzkräfte standen bei dem Großbrand im Einsatz, um Mitternacht konnte „Brand aus“ gegeben werden. Nun wird die Ursache ermittelt.

Von Markus Glück und APA Red. Update am 28. März 2019 (09:32)

Bis nach Mitternacht kämpften 250 Feuerwehrkameraden von 17 Feuerwehren aus den Bezirken Melk und St. Pölten gegen das Feuer auf dem Firmengelände der Firma Lackner Umweltservice. Kurz nach 0.30 Uhr vermeldete FF-Bezirksfeuerwehr-Kommandant Roman Thennemayer „Brand aus“. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Heute, Donnerstag, sind die Brandursachenermittler und die Polizeikräften am Wort um die Brandursache zu ermitteln. Keine Gefahr bestand während der Löscharbeiten für das Grundwasser.

Um eine Verschmutzung des Grundwassers durch Löschwasser zu verhindern, errichtete die Feuerwehr Auffangbecken, zudem wurde der umliegende Bereich abgedichtet. „Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für das Grundwasser“, betont Thennemayer.

130.000 Liter Wasser bei Einsatz verbraucht

In der Halle war laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger Hausmüll gelagert. Die Einsatzkräfte wurden am Mittwoch kurz nach 19.00 Uhr alarmiert. Der Brand in der Müllsortierhalle wurde mit Spezialschaum bekämpft. Im Einsatz standen u.a. auch Atemschutztrupps und eine Drehleiter, zudem mussten mehrere Gasflaschen gekühlt werden.

Fahrzeuge bzw. selbstfahrende Arbeitsmaschinen konnten laut Polizei aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Bürogebäude des Betriebs wurde verhindert. Gegen 21.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, danach mussten noch Glutnester abgelöscht werden.

"Im Zuge des Löscheinsatzes wurden an die 130.000 Liter Wasser verbraucht", berichtete die Landespolizeidirektion am Donnerstag. Das Löschwasser wurde entsorgt, somit konnte den Angaben zufolge eine Kontaminierung des Erdreiches und in weiterer Folge des Grundwassers vermieden werden.

Wir hatten direkt am Mittwochabend von dem Brand berichtet:

Für die Feuerwehren in der Umgebung gab es Großalarm, teilte Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich mit. Etwa 140 Einsatzkräfte rückten aus.

Dem Feuerwehrsprecher zufolge bestand keine Umweltgefährdung. In der Halle war demnach Hausmüll gelagert. Die Helfer von zwölf Feuerwehren fluteten das Objekt mit Spezialschaum. Im Einsatz standen u.a. auch zehn Atemschutztrupps und eine Drehleiter. Mehrere Gasflaschen mussten gekühlt werden.

Die Löscharbeiten werden laut Resperger jedenfalls bis Donnerstagfrüh andauern. Das Bürogebäude des Betriebes sei geschützt worden. Verletzte waren nicht zu beklagen, so der Sprecher.