„Dackeli“ und Greifvögel durch Rattengift vergiftet. Es war die übliche abendliche Waldrunde, die dem zehnjährigen Dackelmischling „Dackeli“ von Christine Stiegler aus St. Oswald (Bezirk Melk) fast das Leben gekostet hätte...

Von Markus Glück. Erstellt am 11. April 2019 (14:28)

Auf einer Wiese nahe eines Waldstückes nahm der Dackelmischling (Foto) etwas zu sich, bereits beim Nachhauseweg plagten den Mischling Krämpfe, der Körper zitterte und der Bauch schwoll an.

„Wenige Tage davor habe ich in der Nähe einen toten Hasen entdeckt, habe mir aber weiter nichts gedacht. Mit meinem Hund bin ich dann gleich zur Tierärztin, die uns in die Tierklinik Wieselburg weiterschickte“, erzählt Stiegler.

Wenige Tage später entdeckte der Hund auf der gleichen Wiese einen toten Greifvogel, wieder nahm „Dackeli“ ein Stück zu sich. Zwar schritt die Yspertalerin sofort ein, der Hund zeigte abermals akute Krämpfe sowie Gleichgewichtsstörungen. Stiegler fuhr mit ihrem Hund in die Tierklinik Mank, wo um das Leben des Hundes gekämpft wurde.

„Jetzt ist er wieder am Weg der Besserung“, will Stiegler künftig eine andere Abendrunde wählen. Derzeit liegt die Vermutung auf Rattengift, die Polizei nahm nach einer Anzeige die Ermittlungen auf.