Drei Besuchermagnete, drei Fragezeichen. Wie steht es um den Kolomanikirtag, das Nussfest und das Parkfest in Artstetten? Die NÖN fragte bei den Veranstaltern nach.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 19. Mai 2020 (07:35)

Dass die Terminkalender 2020 nicht besonders voll werden, ist spätestens seit den vielen Eventabsagen im Laufe der vergangenen Wochen klar. Jüngste Lockerungen lassen zumindest darauf hoffen, dass man ab Ende Mai doch wieder einige Veranstaltungen besuchen kann. Drei Events im Bezirk erfreuen sich Jahr für Jahr besonderer Beliebtheit: Der Kolomanikirtag in Melk, das Nussfest in Krummnußbaum und das Parkfest in Artstetten-Pöbring sind „Pflichttermine“ für viele. Werden sie das auch 2020 sein?

Wenn der Park ruft, folgen naturgemäß die Partytiger von nah und fern. Das Parkfest, das immer Ende Juli über die Bühne geht, ist aufgrund von Corona allerdings noch ein Wackelkandidat. „Wir hätten es eigentlich schon abgesagt, aber jetzt sind ja neue Regelungen gekommen. Wir werden das jetzt neu besprechen“, erläutert Nico Holzer.

Keine guten Nachrichten für Nuss-Liebhaber gibt es vonseiten der Gemeinde Krummnußbaum. Das Nussfest wird höchstwahrscheinlich coronabedingt heuer aussetzen. „In den nächsten Wochen fällt die endgültige Entscheidung. Es sieht, ehrlich gesagt, nicht so aus, als könne das Nussfest dieses Jahr stattfinden“, berichtet VP-Bürgermeister Bernhard Kerndler.

Der Kirtag zu Ehren des Heiligen Kolomans lockt jeden 13. Oktober die Massen nach Melk. Ob der Kult-Kirtag 2020 für eine volle Bezirkshauptstadt sorgt, steht noch in den Sternen. „Bis zum 2. Juli wird feststehen, ob ja oder nein“, informiert VP-Bürgermeister Patrick Strobl.