Geldwäsche-Verdacht gegen 54-Jährige. Eine arbeitslose 54-Jährige aus dem Bezirk Melk steht unter Geldwäscheverdacht. Binnen drei Wochen soll sie im Dezember in elf Fällen Geld von litauischen, estnischen und britischen Konten überwiesen bekommen haben um diese danach an Bitpanda weiter zu überweisen.

Von Markus Glück. Erstellt am 28. April 2021 (08:08)
APA (dpa)

Davor zog die 54-Jährige, die bisher unbescholten ist, fünf Prozent Eigenprovision ab. Offensichtliches Ziel der Aktion war, die wahre Herkunft und die tatsächlichen Besitzverhältnisse eines vermutlich kriminell erworbenen Vermögens zu verschleiern. Die Frau geriet aufgrund eines Analyseberichtes der zentralen Geldwäschemeldestelle des Innenministeriums im Bundeskriminalamt ins Visier der Ermittler. Die genaue Schadenssumme ist bisher nicht bekannt.