Jungbunzlauer: Grünes Licht für Zitronensäurewerk. Die Entscheidung ist gefallen: Das geplante Werk im Bezirk Melk gilt als umweltverträglich, positiver Bescheid wird morgen, Donnerstag, veröffentlicht. Die Behörde schreibt 300 Auflagen bei Umsetzung vor.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 02. Dezember 2020 (14:45)
Dau Bauvorhaben der Firma Jungbunzlauer in Zelking-Matzleinsdorf und Leiben gilt offiziell als umweltverträglich.
Markus Haslinger

Über 23 Stunden dauerte die mündliche Erörterung der UVP-Verhandlung rund um das geplante Zitronensäurewerk der Firma Jungbunzlauer im Bezirk Melk (Zelking-Matzleinsdorf, Leiben) Anfang Oktober. Die Entscheidung, ob das Unternehmen bauen darf oder nicht, ist jetzt gefallen.

Jetzt liegt der Ball bei Jungbunzlauer

Morgen, Donnerstag, erscheint der schrifltiche Bescheid dazu - die NÖN berichtet vor der Kundmachung exklusiv: Die Behörde gibt der Firma Jungbunzlauer grünes Licht, das Bauvorhaben gilt offiziell als umweltverträglich. "Es gibt aber über 300 Auflagen, die bei einer Umsetzung erfüllt werden müssen", erläutert Leopold Schalhas, Leiter der Abteilung Anlagenrecht der NÖ Landesregierung. Ob man vonseiten Jungbunzlauers das Projekt samt Auflagen nun umsetzt, sei laut Schalhas "eine Entscheidung des Unternehmens."

Um welche Auflagen es sich hierbei handelt, wie die Firma Jungbunzlauer und die Projektgegner "Ritter der Au" auf den positiven Bescheid reagieren sowie Stimmen aus den betroffenen Gemeinden Zelking-Matzleinsdorf, Leiben, Melk und Pöchlarn lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Melker NÖN bzw. im E-Paper.