Petzenkirchen

Erstellt am 10. November 2018, 04:00

von Michael Bouda und Denise Schweiger

Top-Köche mit Hauben gekrönt. Mit zwei Hauben führt Hotel Smaragd (Maria Taferl) Gastro-Szene im Bezirk an. Bärenwirt (Petzenkirchen) bekam eine Haube verliehen.

Die prämierte Küchencrew des Petzenkirchner Landgasthofes Bärenwirt. Erich Mayrhofer aus Petzenkirchen, Küchenchefin Renate Schaufler aus Wieselburg und Souschef Markus Hofschweiger aus Purgstall (v. r.).  |  Franz Crepaz

Qualitativ hochwertige Zutaten in raffinierter Verarbeitung – und wenn das, was auf dem Teller landet, sowohl Gaumen- als auch Augenschmaus ist, ist der Gault&Millau nicht weit. Der bekannte Restaurantführer veröffentlichte jetzt den Guide 2019, in dem sich auch Gastronomen aus dem Bezirk Melk mit Top-Auszeichnungen finden.

Hoch oben am Taferlberg befindet sich das Hotel Smaragd der Familie Schachner. Im Bezirksvergleich thront der Betrieb in Maria Taferl ebenso an der Spitze: Als einzige Gastrostätte kann das Hotel Smaragd zwei Hauben vorweisen.

„Das ist eine tolle Bestätigung für uns. Unser Chefkoch Wolfgang Bauer ist seit über zehn Jahren ein fixer Bestandteil unseres Teams“, freut sich Ferdinand Schachner über die abermalige Auszeichnung. 1995 bekam der Betrieb die erste Haube verliehen, 2014 folgte die zweite. Besonders von den Gault&Millau-Testern gelobt: die Auswahl an vier bis sieben Gourmet-Menüs und die umfangreiche Weinkarte im Hotel Smaragd.

„Die Verleihung einer Haube ist immer die Krönung für einen Koch und die gesamte Küchenleistung.“Erich Mayrhofer, „Bärenwirt“ von Petzenkirchen

Zum nicht weniger als zehnten Mal in Folge wurde der Bärenwirt in Petzenkirchen mit einer Haube ausgezeichnet. „Das ist immer die Krönung für einen Koch und die Küchenleistung insgesamt“, steht „Bärenwirt“ Erich Mayrhofer die Freude ins Gesicht geschrieben. „Dass es das zehnte Jahr in Folge ist, zeugt schon von einer guten Konstanz.“

Ausschlaggebend waren laut Gault-Millau nicht nur das „aufmerksame Service, der gut gelaunte Chef und eine umsichtig zusammengestellte Weinauswahl“, sondern auch die „schlüssige, nuancenreiche Speisenfolge“ – speziell beim „Mostviertel-Menü“.
„Der Bärenwirt hat die ehrenvolle Aufgabe, in einer kulinarisch unterversorgten Gegend die Fahne des guten Geschmacks hochzuhalten und erledigt dies durchaus mit Verve und Bravour“, so das Urteil der Tester.