Weder Süßes noch Saures an Halloween. Während alle Halloween-Partys abgesagt sind, hoffen Kinder auf Süßigkeiten in der Nachbarschaft im Bezirk Melk. Polizei rät aber davon ab.

Von Denise Schweiger und Markus Glück. Erstellt am 24. Oktober 2020 (08:33)
Kein Gruseln in Pielachberg (Melk): Der Halloween-Garten der Familie Weißengruber wird dieses Jahr nicht geschmückt.
Archiv, privat

Normalerweise blicken schon die Kürbisfratzen um diese Zeit von den Plakaten. Spätestens zu Halloween, am 31. Oktober, zieht auch im Bezirk das große Gruseln und Schaudern ein. Dieses Jahr bleiben die beliebten Grusel-Feierlichkeiten, wie etwa die Halloween-Party in Mank und in Inning, coronabedingt aus. Abgesagt ist auch der Halloween-Garten der Familie Weißengruber, der schon seit Jahren Fans des Schaurig-schönen nach Pielachberg (Melk) lockt. „Die Sicherheit der Gäste aus Nah und Fern hat oberste Priorität, daher wäre es unter den derzeit gegebenen Umständen unmöglich, lückenlos für die Gesundheit aller Besucher sorgen zu können“, teilt die Familie mit.

Besonders bei Kleinkindern ist zu Halloween auch das Einsammeln von Süßigkeiten beliebt. Angesichts der aktuellen Pandemie rät Herbert Oberklammer, Chefinspektor der Melker Bezirkspolizei, Eltern, auf ihre Kinder einzuwirken, in diesem Jahr davon Abstand zu nehmen. Im Rahmen ihres üblichen Außendienstes wird die Polizei auch ein Auge auf das Halloween-Treiben am 31. Oktober haben. Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner will noch auf die angekündigte Verordnung warten, appelliert aber: „Je weniger soziale Kontakte desto besser.“