Zur Bank mit Babyelefant beim Weltspartag. Der Feiertag des Sparens fällt 2020 deutlich anders aus: Banken verzichten auf Bewirtung und Geselligkeit. Belohnung fürs Sparen gibt es trotzdem, sogar zwei Wochen lang.

Von Karin Katona und Michael Bouda. Erstellt am 21. Oktober 2020 (03:32)

Geschenke für Kinder, Bewirtung für Erwachsene – am Weltspartag ist in den Banken im Bezirk der Bär los. Heuer wird der 31. Oktober überall ruhig über die Bühne gehen: Mit Babyelefanten-Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Vermeidung von Menschenansammlungen. Die Banken machen aus der Not eine Tugend und aus dem Weltspartag Weltsparwochen – jeweils von 19. bis 30. Oktober.

Für das traditionelle „Oktoberfest“ in der Bank am Weltspartag sei das Corona-Risiko zu hoch, bittet Hannes Scheuchelbauer, Vertriebsleiter der Volksbank Niederösterreich, um Verständnis. Man werde sich in den heurigen Weltsparwochen aber bemühen, Covid-gerecht gute Stimmung zu schaffen und sich extra Zeit für die Kunden zu nehmen. Vor allem für die, für die der Weltspartag die größte Bedeutung hat: die Kinder.

Für Leopold Grubhofer, Direktor der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel, wird am Weltspartag die regionale Verbindung der Banken mit ihren Kunden spürbar: „Uns Banken geht es dann gut, wenn es der Region gut geht. Wir verstehen uns dabei als Nahversorger. Der Weltspartag rückt diesen Gedanken der Regionalität in den Mittelpunkt.“ Auch bei der Raiffeisenbank gibt es die Weltsparwochen – samt Geschenken für kleine und große Sparer.

Die Sparkasse hat das „Fest des Sparens und Geldanlegens“ ausgerufen. „Dadurch können wir gewährleisten, dass es zu keinen Massenaufläufen an einen Tag kommt“, sagt Helge Haslinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederösterreich Mitte West. Die traditionellen Weltspartagsgeschenke gibt es auch bei der Sparkasse. Und Kinder bis zum zehnten Lebensjahr kommen in den Genuss des „3%-Sparefroh Sparens“.

Bei der Hypo Noe stehen Weltspartagsgeschenke von niederösterreichischen Erzeugern im Fokus – um „mitten in dieser Krise Betriebe aus der Region“ zu unterstützen, wie VP-Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko erklärt. Auch bei den Geschenken für die jüngsten Sparer setzt man auf Regionalität – dank der Zusammenarbeit mit dem niederösterreichischen Kinderbuchautor Ferdinand Auhser entstand das Bilderbuch „Hippo gibt ein Konzert“.

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