Feuerwehrmitglied bei Brand in Petzenkirchen verletzt. Am Pfingstsamstag kam es in Petzenkirchen zu einem Wohnhausbrand. Die Feuerwehr musste fünf Personen aus dem Haus retten. Ein Feuerwehrmitglied wurde bei den Löscharbeiten verletzt. Die Bewohner blieben unverletzt. Das Haus wurde behördlich gesperrt und gilt laut Feuerwehr als unbewohnbar.

Von Markus Glück. Erstellt am 23. Mai 2021 (17:13)

Sieben Feuerwehren mit 110 Feuerwehrkameraden standen am Pfingstsamstag in Petzenkirchen im Einsatz. Ein Dachstuhl eines Mehrparteienhauses mit insgesamt fünf Wohnungen ging in Flammen auf. Feuerwehr-Kommandant Florian Hauss forderte sofort nach dem Eintreffen des ersten Trupps zusätzliche Einsatzkräfte an, die Bezirksalarmzentrale stufte das Brandgeschehen auf die zweithöchste Brandstufe ein.

Zu Beginn des Einsatzes befanden sich laut Hauss auch noch fünf Personen im Haus, die allesamt, trotz leichter Brandausbreitung im Obergeschoß des Hauses, ohne Verletzungen in Sicherheit gebracht werden konnten. Leichte Verletzungen erlitt dafür ein Feuerwehrmitglied der Feuerwehr Petzenkirchen-Bergland, wie Hauss bestätigt: „Ihm hat beim Innenangriff ein erhitztes Löschwasser erwischt. Er konnte aber ambulant versorgt werden.“

Als ein Löschangriff von innen nicht mehr möglich war, entfernten die Florianis schlussendlich die Dachhaut des Gebäudes und die Feuerwehren Wieselburg und Ybbs übernahmen die Brandbekämpfung per Hubsteiger. Nach knapp vier Stunden konnte die Feuerwehr „Brand aus“ vermelden.

Nach dem Brandereignis wurde das Gebäude behördlich gesperrt. Es ist laut Feuerwehr unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner nächtigen vorerst im Landgasthof Bärenwirt. Die genaue Brandursache wird derzeit untersucht.