125 Florianis bekämpften Großbrand bei Gebäude . Zur Stunde kämpfen derzeit weiterhin zehn Feuerwehren gegen einen Großbrand bei einem Wohngebäude eines alten Bauernhauses samt eigenem Sägewerk.

Von Markus Glück. Update am 04. Dezember 2020 (14:01)

Nach mehreren Stunden der Löscharbeit vermeldet der Einsatzleiter der Feuerwehr Dorfstetten, Erhard Hofer, dass der Gebäudebrand bei einem Bauernhof in Dorfstetten mittlerweile gelöscht ist. "Wir bekämpfen noch einige Glutnester, der Brand ist aber gelöscht", erzählt Hofer. Insgesamt standen 125 Kameraden von neun Feuerwehren sowie Polizei und Rettung im Einsatz. 

Wie berichtet wurde der Brand von einem Nachbarn entdeckt, die Feuerwehr musste gleich zu Beginn eine männliche Person aus dem Obergeschoß des Hauses retten. Dieser rettete sich vor den Flammen auf ein Fensterbrett. Der Mann kam mit dem Schock davon. Ebenso im Haus befand sich eine Frau, die mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. 

Der Brand wurde vermutlich durch einen Ofen ausgelöst, am Wohngebäude entstand laut ersten Annahmen ein Totalschaden. Verhindert konnte von den Feuerwehren allerdings ein Übergreifen auf landwirtschaftliche Objekte werden. Die genaue Brandursache wird derzeit von der Polizei untersucht. 

66-Jährige bei Brand von Stichflamme im Gesicht verletzt

Eine 66-Jährige ist am Freitag bei einem Brand in Dorfstetten (Bezirk Melk) verletzt worden. Sie befeuerte im Erdgeschoß eines landwirtschaftlichen Anwesens einen Holzofen, woraufhin die Flammen außer Kontrolle gerieten, berichtete die Polizei. Als die Frau das Feuer mit einem Wasserkübel löschen wollte, ging die Wartungstür des Rauchfangs auf, sodass die Seniorin eine Stichflamme ins Gesicht bekam. Daraufhin habe sich der Brand rasch auf das gesamte Haus ausgebreitet.

Die 66-Jährige fuhr laut Exekutive mit dem Auto in den Ort, um Hilfe zu holen, und traf dabei auf einen 34 Jahre alten Mann, der einen Notruf absetzte. Neun freiwillige Feuerwehren bekämpften den Brand mit 125 Einsatzkräften und 21 Fahrzeugen und retteten den 70-jährigen Bruder der Frau aus dem ersten Stock des Gebäudes. Während letzterer unverletzt blieb, musste die Frau mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht werden. Das Wohnhaus war unbewohnbar, der Sachschaden ging in die Hunderttausende.