Sonnenwende in der Wachau und im Nibelungengau steht bevor

Erstellt am 08. Juni 2022 | 10:12
Lesezeit: 3 Min
Sonnwendfeuer
Foto: Christine Hell
Fackeln, Feuerwerke und Sonnwendfeuer: Das beliebte Brauchtumsfest kann heuer am 18. Juni in der Wachau und am 25. Juni im Nibelungengau wieder in vollem Umfang genossen werden.
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Nach dem Aussetzen im Jahr 2020 und dem sehr eingeschränkten Programm im Vorjahr, können die Orte in der Wachau und im Nibelungengau die langjährige Tradition der Sonnenwende in diesem Jahr wieder in vollem Umfang pflegen.

„Die traditionellen Sonnwendfeiern zählen sowohl bei Gästen als auch bei Einheimischen zu den beliebtesten Festen des Jahres“ unterstreicht Mag. Bernhard Schröder, GF der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH die Bedeutung der Sonnenwende. „In den Gemeinden tragen wieder unzählige Freiwillige dazu bei, dass die Sonnwendfeiern in gewohnter Art und Weise stattfinden können und ein beeindruckendes Erlebnis bieten.“

Unzählige Fackeln, beeindruckende Feuerwerke und die großen Sonnwendfeuer am Flussufer werden die Orte an beiden Donauufern in ein Lichtermeer verwandeln. Alle Veranstaltungen finden sich im Detail auf der Website www.sonnenwende.at.

Besonders beliebt ist es, dieses Schauspiel vom Schiff aus zu bewundern. Nur vereinzelt sind noch Restplätze auf Anfrage bei den Schifffahrtsunternehmen zu haben. Nicht weniger beeindruckend: die Sonnenwende an Land erleben. Die zahlreichen Gastronomie- und Heurigenbetriebe in den Gemeinden haben geöffnet und freuen sich auf Gäste. Hier kann das Feuerspektakel direkt vom Betrieb aus oder im Anschluss an der Donaulände genossen werden.

Feiern in den Gemeinden

Am 18. Juni werden in vielen Orten der Weltkulturerbe-Region Wachau umfangreiche Feierlichkeiten stattfinden. In Dürnstein wird die markante Ruine im Licht der Fackeln und durch ein Feuerwerk erleuchtet. Auch die Spitzer Weinterrassen am Tausendeimerberg, rund um das Rote Tor und die Ruine Hinterhaus sind weitere Schauplätze für Lichter und Feuerwerke. Die Rollfähre zwischen Spitz und Arnsdorf ist an diesem Tag bis 23:00 Uhr in Betrieb. Nach langjährigem Brauchtum gibt es auch in Weißenkirchen und den Orten Joching, Wösendorf und St. Michael auf den umliegenden Hügeln verschiedene Feuer. Bei der Rollfähre in Weißenkirchen, die an diesem Abend bis 24:00 Uhr nach St. Lorenz übersetzt, wird ebenfalls ein Feuerwerk abgeschossen.
Im Rahmen des „Feuerzauber Nibelungengau“ finden am 25. Juni die traditionellen Sonnwendfeiern etwa in Pöchlarn, Klein-Pöchlarn, Krummnussbaum, Ybbs oder Persenbeug statt. In Persenbeug wird heuer erstmals anstatt eines Feuerwerkes eine Lasershow den Nachthimmel erhellen.

Anreise mit der Wachaubahn

Die Wachaubahn setzt am 18. Juni drei zusätzliche Zugpaare zwischen Krems und Spitz ein, um die Gäste bequem und nachhaltig durch die Wachau zu transportieren. Die Zusatzzüge verkehren am Abend zwischen Krems und Spitz: letzte Abfahrt in Krems ist um 23.20 Uhr bzw. letzte Abfahrt in Spitz um 00.10 Uhr. Dank der großzügigen Panoramafenster in den Zugsgarnituren lassen sich von der Bahn aus stimmungsvolle Impressionen von den zahlreichen regionalen Events mitnehmen.

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