Südliches Waldviertel: Highspeed in drei Teilen

Für Teile in drei Gemeinden im Südlichen Waldviertel wird der Ausbau für schnelles Internet geplant.

Erstellt am 19. November 2021 | 12:04
440_0008_8233924_mel46suedliches_breitband_cshutterstock.jpg
Schnelleres Internet für Handy, Laptop und andere Geräte können möglicherweise bald zahlreiche Bewohner im südlichen Waldviertel nutzen.
Foto: Symbolfoto: shutterstock, casezy idea

Ein schneller Breitbandausbau in Teilen der Gemeinden Münichreith-Laimbach, Pöggstall und Weiten hat derzeit hohe Priorität. In einem Gespräch von Vertretern der Gemeinden und der NOEGIG (NÖ Glasfaserinfrastruktur GmbH) wurden die Bedingungen erörtert und der Ist-Zustand festgestellt.

Die Gemeinde Pöggstall möchte dieses gemeindeübergreifende Projekt in ihrem Bereich für den südlichen Teil der Gemeinde in Angriff nehmen (unter anderem Neukirchen). Die Versorgungsprobleme im Norden der Gemeinde sollen später behoben werden. „Die Orte Pöggstall und Würnsdorf werden derzeit schon von Kabelplus versorgt. Dieser Glasfaserausbau, an dem 42 Prozent der Bewohner teilnehmen müssen, wird nach dem Niederösterreich-Modell umgesetzt“, betont ÖVP-Bürgermeisterin Margit Straßhofer. Und sie ist überzeugt, dass dies auch gelingen wird.

Ähnlich gelagert ist die Situation in der Gemeinde Münichreith-Laimbach. Während die Ortskerne von Laimbach und Münichreith von A1 mit Glasfaser versorgt werden, befinden sich noch einige weiße Flecken auf der Karte des Gemeindegebietes. Dazu Bürgermeister Josef Riegler: „Vor allem Haushalte in den Orten Kehrbach, Mayerhofen und Bachones sollen jetzt zum Zug kommen.“ Er zeigt sich positiv gestimmt, dass die Hürde von 42 Prozent Anschlusswilligen gestemmt werden kann.

Bisher wenig bis gar nichts getan hat sich in Weiten bezüglich des Breitbandausbaus. Mit dieser Aktion besteht die Chance für die Orte Jasenegg, Mollendorf und Tottendorf, auf den Zug aufzuspringen. „Der Gemeinde entstehen dabei keine Kosten, es sind pro Haus 300 Euro zu bezahlen“, stellt ÖVP-Vizebürgermeisterin Ramona Fletzberger fest. „Natürlich nehmen wir an diesem Programm teil und hoffen, dass wir bei der Bevölkerung für die Teilnahme die 42-Prozent-Hürde schaffen.“ Fletzberger ist positiv gestimmt, jetzt muss noch der Gemeinderat zustimmen.