Bereits 84 Corona-Fälle im Bezirk Melk. Zahl der Fälle steigt weiterhin deutlich an. Im LKH Melk gibt es bereits sieben Todesopfer. Mit-Patienten des Corona-Patienten im Therapiezentrum Ybbs alle negativ getestet. Polizei erhöht im Bezirk Melk die Kontrollen.

Von Markus Glück. Erstellt am 30. März 2020 (13:01)
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Bereits 84 Covid-19-Fälle verzeichnet der Bezirk Melk an Montagnachmittag. Zu Wochenbeginn der vergangenen Woche waren es noch 26 Corona-Fälle. 

Angestiegen ist auch die Zahl der Todesopfer im Landesklinikum Melk. Aktuell beklagt die Holding in Melk bereits sieben Todesopfer. Am Sonntagabend verstarb mit einem 61-jährigen Mann das bisher jüngste Opfer in Melk. Alle sieben Todesopfer hatten laut Holding-Sprecher Bernhard Jany massive Grunderkrankungen. Das Durchschnittsalter der Todesopfer liegt bei 79 Jahren.

Die Zahl der Patienten auf den Coronastationen 3 und 5 im Landesklinikum Melk lag am Montag bei 49 Personen, Vier werden aktuell intensivmedizinisch betreut. Bis jetzt konnten auch 37 Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Angestiegen ist hingegen auch die Zahl der Todesopfer. Alleine das Krankenhaus Melk beklagt aktuell sieben Todesopfer. Am Sonntagabend verstarb mit einem 61-jährigen Mann das bisher jüngste Opfer in Melk. Alle sieben Todesopfer hatten laut Holding-Sprecher Bernhard Jany massive Grunderkrankungen. Das Durchschnittsalter der Todesopfer liegt bei 79 Jahren.

Einen Coronavirus-Fall gab es  vergangene Woche auch im Therapiezentrum Ybbs. Mittlerweile ist aber klar, dass sich die elf Mit-Patienten des Opfers nicht mit dem Coronavirus angesteckt haben. 

Im Zusammenhang mit den Vorgaben der Bundesregierung zeigt die Polizei im Melk derzeit besondere Präsenz, wie Chefinspektor Herbert Oberklammer bestätigt: „Sichtbare Präsenz der Kollegen ist derzeit besonders wichtig.“

Er appelliert auch daran, dass Anzeigenerstattungen wegen Missachtung der Vorgaben direkt an die Polizei gerichtet und nicht auf Facebook gepostet werden. „Die Polizei ist rund um die Uhr besetzt. Wir können bei einem Hinweis sofort reagieren und es an die zuständige Streife weiterleiten“, sagt Oberklammer. Bisher gab es im Bezirk Melk einige wenige Anzeigenerstattungen wegen Missachtung des Corona-Maßnahmengesetzes.