Bezirk Melk: Covid-Zahlen sinken weiter . 177 Personen sind derzeit mit dem Coronavirus im Bezirk Melk infiziert. Aufregung um Tod zweier Bewohner des Pöchlarner Senecura-Pflegeheims. Sie sollen nach einer Covid-Impfung verstorben sein. Sprecherin dementiert und betont, dass die Todesfälle in keinem Zusammenhang mit Impfung stehen.

Von Denise Schweiger und Markus Glück. Erstellt am 11. Januar 2021 (15:36)
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Einen leichten Rückgang bei den Covid-Infizierten in Bezirk Melk vermeldete die Bezirkshauptmannschaft. Aktuell sind 177 Personen im Bezirk positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Am Montag der Vorwoche lag die Zahl bei 187 Fällen. Noch am vergangenen Donnerstag stieg die Zahl abermals auf 198 Personen. „Einige aktuelle positive Fälle sind auf Besuchskontakte in den Weihnachtsfeiertagen zurückzuführen“, bestätigt Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner erste Auswirkungen der Feiertage. Rückläufig ist auch die Zahl der Personen in Quarantäne: Aktuell sind 349 Personen als Verdachtsfälle oder Kontaktpersonen behördlich abgesondert.

Am Wochenende sorgte ein Gerücht in Pöchlarn für Gesprächsstoff: Zwei Bewohnerinnen des SeneCura Sozialzentrums sind verstorben – da sie kurz zuvor die Covid-Impfung verabreicht bekamen, machte die Vermutung, ihr Ableben hätte etwas mit der Spritze gegen Corona zu tun, die Runde. SeneCura-Sprecherin Katrin Gastgeb dementiert: „Laut der amtsärztlichen Bestätigung stehen die Todesfälle in keiner Verbindung mit der Impfung, sondern mit diversen Vorerkrankungen.“ Gastgeb betont, dass man vonseiten SeneCuras die Impfungen als „wichtigen Schritt zurück zur Normalität“.

Die meisten Covid-Fälle gibt es weiterhin Melker Pflegeheim. Aktuell sind elf Bewohner und drei Mitarbeiter mit Covid infiziert. Im Landesklinikum Melk befinden sich derzeit 21 Patienten.