LKH Melk: Kapazität erhöht, um Engpass zu vermeiden. 33 Covid-Patienten im Melker Krankenhaus macht Erhöhung der Bettenkapazität auf 42 Betten für Coronavirus-Patienten notwendig. Weiterhin niedrige Zahl an Fällen in Pflegeheimen.

Von Markus Glück. Erstellt am 16. November 2020 (15:44)
Das Klinikum Melk
Denise Schweiger

Um einen Kapazitätsengpass zu verhindern, stockt das Landesklinikum Melk seine Kapazitäten für Covid-Patienten auf. Standen im Frühjahr noch 60 Betten für Coronavirus-Fälle zur Verfügung, sah ein neues Konzept der Landesgesundheitsagentur für den Herbst eine Kapazität von eigentlich nur 36 Betten vor. Aufgrund der steigenden Patientenzahlen wurde die Kapazität auf 42 Betten erhöht.

„Leider sind wir aufgrund der hohen Infektionsrate in der Bevölkerung mit einem raschen Anstieg konfrontiert. Daher müssen wir in den Regionen die Kapazitäten laufend anpassen“, erklärt Bernhard Jany von der Landesgesundheitsagentur. Mittlerweile behandelt das Klinikpersonal 33 Covid-Patienten, drei davon intensivmedizinisch. Betroffen von Covid-Fällen ist derzeit aber auch das Personal des Spitals. Jany bestätigt gegenüber er NÖN fünf positiv-getestete Mitarbeiter.

Abermals gestiegen ist auch die Zahl der Todesopfer. Vergangene Woche verstarben eine 85-Jährige und ein 86-Jähriger. Insgesamt sind seit dem Ausbruch der Pandemie bereits 32 Patienten im Melker Klinikum gestorben.

In den Pflegeheimen im Bezirk gibt es derzeit nur wenige Fälle. Im Pflegeheim Mank sind derzeit drei Mitarbeiter positiv getestet, in Melk drei Bewohner sowie zwei Mitarbeiter und in Ybbs drei Mitarbeiter. 

Im Therapiezentrum Ybbs, wo es zuletzt den größten Cluster im Bezirk gab, sind weiterhin sechs Patienten sowie einige Mitarbeiter mit Covid infiziert.