Post-Bankomatkasse sorgt für Debatte in Persenbeug. Gemeinde finanziert Kartenzahlung bei Post. Bürgerliste enthält Stimme bei Beschluss.

Von Christina Brandstetter. Erstellt am 26. März 2021 (04:21)
Zuerst war nur Barzahlung möglich. Künftig können Kunden auch die Bankomatkarte benutzen. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Foto: Brandstetter
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Zuvor war bei der Persenbeuger Post nur Barzahlung möglich. Durch einen Gemeinderatsbeschluss können Kunden nun bald kontaktlos mit der Bankomatkarte zahlen.

Die Bürgerliste unter Obfrau Christa Kranzl war dagegen, dass die Gemeinde selbst die Kosten für die Bankomatkasse tragen muss. „Monatlich 30 Euro fallen dafür im Jahr an. Das sind die Fixkosten. Nebenkosten gibt es keine“ bestätigt SPÖ-Bürgermeister Gerhard Leeb.

„Die Bankomatkasse ist ein Service, den schon die meisten Geschäfte anbieten. Sie lassen sich das zahlen“, meint Kranzl. Sie betont, dass die Gemeinde mit der Post jährlich Verluste schreibt.

Das bestreitet Leeb nicht. „Alternativ gäbe es keine Post. Wir wollen diesen Service aber für unsere Bürger“, sagt der Ortschef.