Arbeiter stürzte drei Meter ab. Bei Wartungsarbeiten im Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug (Bezirk Melk) ist es am Mittwoch zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen.

Von Markus Glück und Redaktion, APA. Update am 03. November 2016 (14:50)
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Nachdem ein Monteur ein etwa einen Quadratmeter großes Lichtgitter entfernt hatte, stürzte er aus bisher unbekannter Ursache durch die Öffnung rund drei Meter in die Tiefe.

Laut Verbund-Mediensprecher Florian Seidl handelt es sich bei der schwer verletzen Person, um einen 20-Jährigen aus dem Bezirk Leibnitz (Steiermark), der für die Firma Andritz beim Projekt „Ybbs 2020“ beschäftigt war.

Seidl: „Auch bei größtmöglicher Sorgfalt sind Unfälle nie absolut ausschließbar. Die Rettungskette hat vorbildlich und rasch funktioniert. Vor allem die komplizierte Bergung aus dem Turbinenschacht stellt eine Herausforderung für die Einsatzkräfte dar.“

Nach der Bergung durch die Feuerwehren Weins-Ysperdorf und Persenbeug wurde der Verletzte mit dem Notarzthubschrauber ins Unfallkrankenhaus Linz geflogen.