Rund eine Million Euro an Schaden in Hürm. Langsam wird in Hürm das Ausmaß sichtbar. Auch Gemeinde selbst ist betroffen.

Von Michael Bouda. Erstellt am 25. Juni 2020 (05:07)
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NOEN, FF Symbolbild

Zuerst Inning und der Ort Hürm selbst, eine Woche später Harmersdorf, Unter-Siegendorf, Schlatzendorf, Hainberg, Ainhofen und Unter-Thurnhofen, vergangenen Sonntag gab es abermals Schäden. Das Gemeindegebiet von Hürm ist im Juni schwer von Starkregenereignissen getroffen worden.

Nun wird langsam das Ausmaß des Schadens der ersten beiden Wochen sichtbar. Bürgermeister Johannes Zuser (VP) ist mit der Schadenskommission unterwegs. „Wir sind noch mitten in den Erhebungen, der aktuelle Stand sind 800.000 Euro“, erklärt Zuser. Die Gesamtschadenssumme nähert sich damit einer Million Euro an.

Nicht inkludiert darin sind die Schäden für die Gemeinde selbst. Dabei waren vor allem Güterwege und Straßen betroffen. „Hier haben wir noch keinen Überblick“, gibt Zuser zu bedenken. Die Aufräumarbeiten bei den Privathaushalten haben unterdessen „sehr gut funktioniert“. Zuser: „Ein großes Dank an alle freiwilligen Helfer und die Feuerwehren.“

In einigen Häusern wurde der Garten vom Schlamm befreit, in einem Hof war das Getreidelager betroffen, sodass das gesamte Getreide ausgeräumt werden musste.