Donaubrücken-Sanierung: Startschuss mit Hindernissen. Problem bei Ampel sorgte anfangs für Stau. Arbeiten dauern bis Mitte Oktober 2020.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 08. Oktober 2019 (03:25)
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Stillstand auf der Brücke: Zu Beginn der Bauarbeitengab es ein Problem mit der Ampelregelung. Mittlerweile halten sich die Verkehrsverzögerungen in Grenzen.

Eine falsche Programmierung, viele Zornesfalten: Kaum startete das Großprojekt um die Generalsanierung der Donaubrücke Emmersdorf/Melk, musste sich die Bezirkshauptmanschaft Melk um ein Problem kümmern. Der erste Tag der „Baustelle Donaubrücke“ machte sich nämlich für die Autofahrer stark bemerkbar: Eine falsch programmierte Ampel sorgte für enorme Rückstauzeiten. Bis zu 45 Minuten mussten die Pkw-Lenker ausharren, ehe es „grün“ für sie wurde.

„Der Defekt wurde schnellstmöglich behoben und es sind seither keine weiteren Probleme bekannt“, informiert Petra Üblacker von der Bezirkshauptmannschaft.

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An die Ampelregelung müssen sich Autofahrer jedenfalls gewöhnen. Bis Mitte November läuft die Baustelle, danach herrscht Winterpause. Bis April ist die Brücke dann wieder frei befahrbar, ehe die Arbeiten fortgesetzt werden.

Dass vor der Generalsanierung alle Lichtmasten von der Brücke entfernt wurden, stößt in Emmersdorf auf wenig Gegenliebe. Immer wieder kommt es vor, dass vor allem Ortsunkundige in der Dunkelheit die Orientierung verlieren und auf der Brücke herumirren. Der Tourismus- und Verschönerungsverein fordert eine indirekte LED-Beleuchtung. Die Kosten dafür müssten aber nach derzeitigem Stand die Gemeinde stemmen.

„Wir sprechen hier von rund 200.000 Euro“, sieht Obfrau Margit Siebenhandl noch schwarz für das Projekt. „Es wird in absehbarer Zeit ein Gespräch mit dem Verein geben“, lässt Gerhard Fichtinger vom Straßendienst NÖ hoffen.