Altes Presshaus in Petzenkirchen: Konkurs fix

Erstellt am 30. November 2022 | 06:08
Lesezeit: 2 Min
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Der seit Generationen bestehende Familienbetrieb wird versteigert.
Foto: Krausam
Das Sanierungsverfahren ist gescheitert − nun ist der Insolventverwalter am Zug.
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Die Schließungsgerüchte rund um das „Alte Presshaus“ in Petzenkirchen machen bereits geraume Zeit die Runde. Vor wenigen Wochen erklärte der Inhaber Herbert Mayerhofer gegenüber der NÖN noch, dass eine Sanierung durchaus kein Problem darstelle. Er argumentierte die Zahlungsschwierigkeiten seines Unternehmens unter anderem mit verspätet eingelangten oder ausgebliebenen Zahlungen aus dem Corona-Hilfsfonds. Nun steht fest: Das in vierter Generation geführte Traditionsgasthaus steht vor dem endgültigen Aus. Insolvenzverwalter Rudolf Nokaj bestätigte die Umwandlung des Sanierungs- in ein Konkursverfahren. „Die Schließung des Alten Presshauses wurde in der Vorwoche gerichtlich genehmigt. Nun wird ein Schätzgutachten eingeholt und das Unternehmen wird liquidiert.

Erste Kaufinteressenten gibt es bereits

Die Beschäftigten wurden bereits gekündigt“, erklärt der Rechtsanwalt. Die Behauptungen des Inhabers über ausgebliebene Zahlungen der Regierung konnte der Insolvenzverwalter jedoch nicht bestätigen. Mayerhofer selbst war für eine Stellungnahme zur aktuellen Situation nicht erreichbar. Die Chancen, dass das beliebte Gasthaus bald wieder öffnet, stehen jedoch nicht schlecht: Gerüchten zufolge soll es bereits mehrere Interessenten geben. Bevor jedoch die Versteigerung über die Bühne gehen kann, muss zuerst der tatsächliche Schuldenstand ermittelt werden.

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