Artstetten soll weiter wachsen. VP-Bürgermeister Höfer will für Ortsentwicklung rund 3,5 Hektar als Bauland-Wohngebiet widmen. Grüne wünschen sich Wachstum mit „Augenmaß“.

Von Markus Glück. Erstellt am 26. September 2020 (05:40)
Im Süden der Gemeinde wurde neues Bauland erschaffen. Künftig soll weiteres Bauland-Wohngebiet gewidmet werden.
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20 Jahre ist das bestehende Entwicklungskonzept der Marktgemeinde alt, Grund genug, um den Gemeinderat mit der Schaffung eines neuen Konzeptes zu beauftragen. „Die Flächen aus dem Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2000 sind großteils verbaut. Wir müssen jetzt schauen, wo wir neue Flächen schaffen“, erklärt VP-Bürgermeister Karl Höfer.

Da größere Gebäude und Flächen im Ortskern nicht verfügbar sind, will Höfer, dass der Ort langsam nach außen wächst. „Ich hoffe aber, dass das unser letzter Schritt in Richtung Außenentwicklung ist, wir danach im Ortskern planen können“, betont Höfer.

Für die Ortsentwicklung plant der Ortschef die Schaffung von rund 3,5 Hektar als Bauland-Wohngebiet. Eine Fläche davon soll sich gegenüber der neuen Wohnsiedlung „Schlossblick“ in Richtung Maria Taferl befinden. Eine Ortsentwicklung mit mehr Augenmaß wünscht sich hingegen Peter Auer (Grünen).

So stellten die Grünen im Rahmen der vergangenen Gemeinderatssitzung beim dazugehörigen Tagesordnungspunkt zur Raumordnung einige Abänderungsanträge, die allesamt abgelehnt wurden.

Wunsch nach einem Gesamtkonzept

„Es fehlt ein Gesamtkonzept für die Ortsentwicklung unter Einbindung der Landschaft sowie Konzepte für Spielflächen“, betont Auer. Er wünscht sich auch, dass verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten geprüft werden, und dann neue Grünflächen samt Gehwegen geschaffen werden.