Dank an Pöchlarner Corona-Retterin in Schutzkleidung. Die Mutter infiziert sich mit Corona, kämpft gegen die Krankheit – dass sie Covid-19 überlebte, sei laut Sohn Thomas Stockner einer Caritas-Mitarbeiterin zu verdanken.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 08. April 2021 (13:16)
Blumen für die Retterin: Thomas Stockner überreichte Chris Elisabeth Jantscher von der Caritas-Regionalstelle Pöchlarn Präsente.
Thomas Stockner, Thomas Stockner

Dass Waltraud Stockner das diesjährige Osterfest feiern konnte, ist laut ihrem Sohn Thomas dem Engagement einer Frau zu verdanken. „Meine Mutter hätte ihren schweren und schmerzhaften Covid-19-Krankheitsverlauf zuhause wahrscheinlich nicht überstanden“, erzählt der Ybbser. „Die Pandemie hat unserer Gesellschaft viele Einschränkungen und Leid gebracht. Ich möchte hier aber von einem sehr positiven Erlebnis berichten und mich herzlich bedanken.“

Zur Vorgeschichte: Thomas Stockners Mutter Waltraud wurde am 22. März, also vor gut einem Jahr, aufgrund akuter Atmungsbeeinträchtigung ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Die Krummnußbaumerin hatte sich mit dem Coronavirus angesteckt – die Infektion wurde noch im Spital in der Landeshauptstadt nachgewiesen.

„Meine Mutter hätte ihren schweren Covid-19-Krankheitsverlauf zuhause wahrscheinlich nicht überstanden.“ Thomas Stockner

„Nach etwas Linderung der Beschwerden wurde sie entlassen. Sie war aber weiterhin matt, atmete schwer, musste öfter husten und konnte die Hausarbeiten nicht mehr verrichten“, berichtet Stockner.

Jetzt kommt Chris Elisabeth Jantscher ins Spiel – denn die Mitarbeiterin der Pöchlarner Caritas-Regionalstelle bemerkte, dass Waltraut Stockner weitere Betreuung brauchte. „Sie kenne meine Mutter so nicht – und hat sie nach eventuellen Beschwerden gefragt. Danach war Frau Jantscher der Meinung, dass meine Mutter sofort in ein Krankenhaus gebracht werden sollte“, schildert Stockner.

Es sei der Hartnäckigkeit von Jantscher zur verdanken, dass Waltraud Stockner schlussendlich ein Bett im Spital bekam. „Ich habe die tatkräftige Unterstützung und den unermüdlichen Einsatz von Chris Elisabeth Jantscher auch ein Jahr nach dem Ereignis nicht vergessen und möchte mich hiermit einfach sehr herzlich bei ihr bedanken. Sie hat meiner Mutter wahrscheinlich das Leben gerettet. Die Caritas kann auf solche Mitarbeiter sehr stolz sein.“