Schluss mit Schlaflosigkeit wegen Zuglärm. Warnsignale kosten Erlaufer seit Jahren den Schlaf. Neugestaltung der Haltestelle lässt auf ruhigere Nächte hoffen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 18. Oktober 2019 (05:49)
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Meist geht es schon gegen vier Uhr Früh los. Wenn sich die ersten Züge der Friedensgemeinde nähern, merkt das so gut wie jeder Erlaufer. Insgesamt elf unbeschrankte Bahnübergänge zählt der Ort – und vor jedem einzelnen Übergang muss jeder Zug ein akustisches Warnsignal abgeben.

„Das kann auf Dauer schon ziemlich belastend sein“, weiß VP-Gemeinderat Michael Schrabauer. Doch die Erlaufer können bald aufatmen. Die Gemeinde feilt gemeinsam mit den ÖBB an einem neuen Konzept rund um die örtliche Haltestelle. Und die Bahnübergänge werden dabei von elf auf zwei dezimiert. „Nur die bei der Haltestelle und in Richtung Pöchlarn bleiben, alle anderen werden aufgelassen“, berichtet Schrabauer. Momentan geht es noch um die Detailplanung rund um den Ausbau der Haltestelle. „Dieser soll aber noch im Herbst entstehen“, informiert der Gemeinderat über den weiteren Projektverlauf.