Pakete auf falschen Namen bestellt: Betrüger geschnappt. Die Täter bestellten etliche Pakete auf frei erfundenen Namen, ohne diese zu bezahlen. Nach Hinweis eines Erlaufers forschte die Polizei die beiden aus.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 12. April 2021 (07:20)
Symbolbild
APA

Mehrere Monate lang beobachtete ein Bewohner eines Mehrparteienhauses, dass immer wieder Pakete ins Haus geliefert wurden, die an keine Personen, die dort wohnhaft sind, addressiert waren. Die Pakete landeten im Stiegenhaus - wer sie abholte, konnte er nicht sagen.

Der Erlaufer meldete seine Beobachtungen bei der Polizei. Als wieder ein Paket geliefert wurde, ertappten die Beamten eine Frau und einen Mann bei der Abholung.

Nicht bezahlte Waren bei Hausdurchsuchung gefunden

In weiterer Folge wurden umfangreiche Erhebungen von der Polizei durchgeführt – und es kam zutage, dass die Beschuldigten, wohnhaft in Klein-Pöchlarn,  zumindest 20 Bestellungen (55 Artikel) bei diversen Onlineshops auf frei erfundene Namen tätigten, nach Erlauf liefern ließen, dort abholten, aber die Waren nie bezahlten.

Im Rahmen einer angeordneten Hausdurchsuchung konnten 20 der Waren sichergestellt werden. Die Beschuldigten, welche bedarfsorientierte Mindestsicherung beziehen, zeigten sich gegenüber den Beamten nicht geständig. Es folgte eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft St. Pölten.