Fahrradpolizisten für mehr Sicherheit am Donauradweg

Erstellt am 01. Juli 2022 | 14:58
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Markus Glück
Fahrradpolizisten sorgen künftig für mehr Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer am Donauradweg in den Bezirk Melk, Krems und Tulln.
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Mit der Indienststellung von Fahrradpolizisten in den Bezirken Melk, Tulln und Krems sind künftig bereits sieben Bezirke mit Fahrradeinheiten ausgerüstet. Die neuen Einheiten sollen vermehrt entlang des Donauradweges zum Einsatz kommen.

Dem steigenden Radtourismus und eines der größten Radwegenetze in Österreich müsse künftig auch das Einsatzkonzept der Polizei Rechnung tragen, wie Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bei der offiziellen Übergabe der Fahrräder an den uniformierten Fahrraddienst am Melker Hafenspitz betonte. Alleine in Melk kommen jährlich 200.000 Fahrradtouristen an. Der Melker Bürgermeister Patrick Strobl (ÖVP) zeigte sich erfreut, dass der Bezirk Melk künftig mit diesen Polizeieinheiten ausgestattet ist. "Radfahrer sind bei uns nichts unbekanntes und die Menschen wollen auch Sicherheit", sagt Strobl. 

Künftig sollen die speziell ausgebildeten Beamtinnen und Beamten für noch mehr Sicherheit entlang des Donauradwegs sorgen. Der Fachbereich Fahrraddienst wurde bereits im vergangenen Jahr in der Landespolizeidirektion Wien eingerichtet. Durch den Erfolg soll das Konzept auf das gesamte Bundesgebiet ausgerollt werden.

Aktuell sorgen in Niederösterreich 27 Fahrradpolizisten für die Sicherheit der Fahrradfahrer. Für den Dienst ist eine spezielle Ausbildung notwendig.  

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