Autobus blieb in Melker Innenstadt stecken. Am Donnerstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Melk ins Stadtgebiet zu einer spektakulären und nicht alltäglichen Autobus Bergung alarmiert.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 02. Februar 2017 (16:05)

Ein Busfahrer war gegen das Fahrverbot in die Sterngasse eingefahren und ca. bei der Hälfte in der engen Gasse stecken geblieben.

Auf Stiege hängengeblieben

Aufgrund des eisigen Untergrundes rutschte das tonnenschwer Gefährt rückwärts auf eine Stiege und saß mit dem Heck auf dieser auf. Aufgrund der engen Gassen im Stadtgebiet blieb den Helfern keine andere Möglichkeit als mittels Greifzug den Bus von der Stiege zu ziehen.

Aufgrund der modernen Fahrzeugtechnik mit Seilwinden in der heutigen Zeit, wird der Greifzug nur mehr in den seltensten Fällen eingesetzt. Dementsprechend Kräfteraubend ist diese Bergemöglichkeit, da die Zugkraft händisch aufgebracht werden muss.

Nachdem der Bus von der Stiege gezogen wurde, wurde mittels Auftausalz die vereiste Fahrbahn gesalzen und in Folge der Bus rückwärts aus der engen Gasse geleitet. Nach dem nicht alltäglichen Feuerwehreinsatz in der Melker Innenstadt konnte der Bus in Folge seine Fahrt fortsetzen.