Badestrand als Müllhalde. Das Freizeitzentrum Luberegg erfreut sich großer Beliebtheit. Dass das Ufer sauber bleibt, kümmert aber nur wenige. VP-Vize Hochratner appelliert an die Besucher.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 16. Mai 2019 (04:00)
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Entsorgten biologischen und menschlichen Müll von der Freizeitanlage Luberegg: Franz Groß, Günter Sautner, Helmut Wallner, Karl Kerschbaumer, Domik Strummer, Goerg Ertl, Stefan Mayer, Raimund Mistlbauer, Andrea Hebesberger und Richard Hochratner (hintere Reihe; v. l.) samt Verstärkung aus der Bevölkerung.

Noch lässt das Badewetter zwar auf sich warten, doch das Freizeitzentrum Luberegg lädt jetzt schon zum Entspannen ein. VP-Vizebürgermeister Richard Hochratner, einige Gemeinderäte und ein paar fleißige Emmersdorfer streiften durch das Naherholungsgebiet entlang der Donau, um biologischen – aber vor allem – menschlichen Müll zu entsorgen.

Plastikbecher, kaputte Geräte, Dosen, Essensreste und sogar ganze Schachteln voller Unrat bleiben immer häufiger auf dem Badestrand liegen.

Dabei will Hochratner nicht länger zusehen. Im Zuge der alljährlichen Müllsammelaktion rief er die Gemeinde verstärkt zur Säuberung des Freizeitzentrums auf. Seinem Ruf folgten allerdings nicht sehr viele. „Die Bevölkerung will zwar einen sauberen Badestrand, die Unterstützung bleibt aber weitgehend aus“, schüttelt der Vizebürgermeister den Kopf.

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Mehrere Stunden war die Gruppe im Sinne des Umweltschutzes im Einsatz. „Jetzt finden die Badegäste einen schönen, sauberen Strand vor. Das soll auch so bleiben!“, appelliert Hochratner an die Bevölkerung.