Loosdorfs FF-Kommandant: „Einmal geht‘s noch!“. Johannes Wabro ist seit 20 Jahren Kommandant der Loosdorfer Florianis und wurde erneut gewählt. In den nächsten fünf Jahren will er einen Nachfolger finden.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 12. Februar 2021 (04:42)
Nach der Neuwahl: Philipp Zieglwanger, SPÖ-Bürgermeister Thomas Vasku, Johannes Wabro, Johannes Achleitner (von links). „Die Zusammenarbeit in der Mannschaft und auch in der Gemeinde läuft gut – das soll so bleiben!“, sagt der wiedergewählte Kommandant.
FF Loosdorf

20 Jahre steht Johannes Wabro nun schon an der Spitze der Loosdorfer Wehr. Bei den Neuwahlen sprachen sich die Florianis erneut für ihn aus. Angesprochen aufs Votum gibt sich der bestätigte Kommandant motiviert für die nächsten fünf Jahre, er hat aber auch ein klares Ziel: Ein Nachfolger für ihn soll gefunden werden.

„Einmal geht‘s noch, aber ich denke schon länger nach, das Amt zu übergeben. Dafür braucht man aber auch jemanden, der das Amt auch übernimmt“, sagt Wabro, dass sich bis dato kein Kandidat für die Kommandospitze gemeldet hätte. „Ich mach‘ es ja auch gern, aber irgendwann wird es Zeit“, meint der Loosdorfer Kommandant.

Beim Stellvertreterposten hat man das Nachfolger-Problem gleich dieses Jahr in Angriff genommen: Maximilian Braida war ebenso 20 Jahre Kommandant-Stellvertreter, jetzt übernimmt Philipp Zieglwanger das Amt. Johannes Achleitner ist der Leiter des Verwaltungsdienstes.

Trotz der anhaltenden Pandemie rückten die Loosdorfer Florianis im Vorjahr zu 176 Einsätzen aus. „Die hohe Zahl liegt an unserem Feuerwehrkran“, erläutert der Kommandant. Wenn bei Unfällen in der Region die Seilwinde nicht mehr reicht, kommt der Kran der Loosdorfer zum Einsatz. Abgesehen von der Suche nach einem „Erben“ hat Wabro natürlich auch noch viel in der nächsten Funktionsperiode vor: „Die Ausbildung ist mir wichtig, viele Kurse fielen wegen Corona flach.“