Stiftsparkplatz in Melk erhält Schrankenanlage. Noch im August soll Anlage in Betrieb gehen. Besucher des Stiftes dürfen weiterhin kostenlos ihr Auto parken.

Von Markus Glück. Erstellt am 09. August 2020 (04:10)
Die Vorarbeiten für den Aufbau der Schrankenanlage sind bereits abgeschlossen.
Glück

Nach der Stadtgemeinde Melk plant jetzt auch das Stift Melk eine Parkraumbewirtschaftung am großen Stiftsparkplatz einzuführen.

Bereits seit der Einführung der Kurzparkzonenverordnung im Mai 2016 sollen dem Vernehmen nach einige Pendler auf den Stiftsparkplatz ausgewichen sein. Mit dem Inkrafttreten der Busgebührenverordnung Anfang Juli 2019 in Melk und in weiterer Folge in weiteren Wachaugemeinden bemerken die Stiftsverantwortlichen vermehrt eine Veränderung am großen Parkplatz – dieser wird jetzt oftmals als Ausweichparkplatz verwendet. „Dass wir eine Parkraumbewirtschaftung planen, ist auch im Interesse der Stadt. Es sollen Ausweichmöglichkeiten eingeschränkt werden. Wir haben mittlerweile viele Personen, die nur unsere Infrastruktur nutzen“, betont Abt Georg Wilfinger.

Die Einführung wurde durch die Covid-19-Pandemie verzögert, mittlerweile sind aber alle Vorarbeiten abgeschlossen, einzig die Schrankenanlage fehlt derzeit noch. Es ist den Stiftsverantwortlichen wichtig zu betonen, dass für die Besucher des Stiftes keine zusätzlichen Kosten entstehen. „Das Parken bleibt für Besucher des Stiftes kostenlos. Das Parkticket wird mit der Eintrittskarte kombiniert“, erklärt Wilfinger.