Bald wird in Melk geblitzt.... Nach Konzeptvorlage bei BH Melk sollen Radarboxen spätestens im Frühjahr im Stadtgebiet im Einsatz sein.

Von Markus Glück. Erstellt am 14. Januar 2021 (05:26)
VP-Stadtchef Patrick Strobl gab die Radarmessung in Auftrag.
Fischer/NÖN-Archiv (Radarbox) bzw. Gleiß/Gemeinde Melk (Strobl)

Um die Gemeindefinanzen zu sanieren, brachte VP-Stadtchef Patrick Strobl im Frühjahr ein Konsolidierungspaket zur Abstimmung. Darin enthalten war auch die Radarmessung an bestimmten Punkte. Die Einnahmen daraus wandern direkt ins Stadtbudget.

VP-Stadtchef Patrick Strobl gab die Radarmessung in Auftrag.
Franz Gleiß/ Stadtgemeinde Melk

Die genauen Standorte der Radarboxen sind derzeit noch offen, bereits über den Sommer wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, um die optimalen Standorte zu filtern. Mit dabei waren etwa die Bereiche Wiener Straße auf Höhe Friedhof, Spielbergerstraße, im Bereich der Volksschule, Dorfnerstraße auf Höhe Pflegeheim, in der Rosenfeldstraße aber auch entlang der B1 und in Spielberg-Pielach.

Die Auswertung der Ergebnisse übernimmt das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Betreffend der künftigen Standorte nimmt das Kuratorium aber nicht nur Bezug auf die Geschwindigkeitsmessungen, sondern nimmt auch Unfallhäufungsstellen in die Bewertung. „Es geht nicht nur darum, wo schnell gefahren wird, sondern auch darum, wo viele Unfälle passieren“, erklärt VP-Bürgermeister Patrick Strobl.

Im Laufe des Jänners soll das Konzept dann der Bezirkshauptmannschaft zur Genehmigung vorgelegt werden. Mit einem Start der ersten Radarboxen rechnet man frühestens im Frühjahr 2021.