Endspurt für "Der Hände Werk" auf der Schallaburg. 95 Prozent Weiterempfehlung für diesjährige Ausstellung lassen Veranstalter bereits einen Monat vor Ende von großem Erfolg sprechen. 2020 dreht sich alles um die Donau.

Von Markus Glück. Erstellt am 10. Oktober 2019 (03:45)
Glück
Bis 4. November kann die Ausstellung „Der Hände Werk“ noch bewundert werden.

Knapp ein Monat läuft noch die diesjährige Ausstellung „Der Hände Werk“ auf der Schallaburg. Die „Liebeserklärung an die Hände“, wie es der Künstlerische Leiter der Schallaburg, Kurt Farasin, erklärt, kam bisher bei den tausenden Besuchern sehr gut an: „Wir haben eine Weiterempfehlung von 95 Prozent.“

Anders als bei anderen Ausstellungen geht man auf der Schallaburg nicht von Vitrine zu Vitrine, sondern ist als Besucher in das Geschehen involviert. „In jedem Ausstellungsraum machen wir darauf aufmerksam, was unsere Hände bedeuten“, betont Farasin. Dafür gibt es auch in den unterschiedlichen Räumen Kärtchen zum Mitnehmen. So kann etwa zu Hause ein Vogelhäuschen nachgebaut werden.

„Wir sind in einer Gesellschaft, die die Feinmotorik verliert. Es gibt viele Kinder, die keine Schnürsenkel mehr binden können.“Künstlerische Leiter der Schallaburg, Kurt Farasin

In der Ausstellung selbst wird viel diskutiert und gesprochen, mit der Thematik haben die Schallaburg-Verantwortlichen auch einen Zeitgeist getroffen. Dem ist sich Farasin bewusst: „Wir sind in einer Gesellschaft, die die Feinmotorik verliert. Es gibt viele Kinder, die keine Schnürsenkel mehr binden können. In der Ausstellung lässt sich für die Familie viel lernen.“

Mit der aktuellen Ausstellung ist auch eine Einbindung der Region gelungen. Bei der monatlichen Handwerksausstellung präsentieren Handwerker aus der Region ihr Tätigkeitsfeld.

Während die Ausstellung zwar noch bis 4. November läuft, wird im Hintergrund bereits auf Hochtouren für 2020 gearbeitet. In 19 Kapiteln wird dabei die Geschichte der Donau vom Schwarzen Meer bis zur Wachau erzählt. „Europäische Geschichte festgemacht an der Donau“, sagt Farasin. Gespannt blickt er auch auf die Entscheidung rund um die „Kulturhauptstadt 2024“. Erhält St. Pölten den Zuschlag, ist die Schallaburg involviert. Gleichzeitig ist es auch das Jahr, in dem die Schallaburg 50 Jahre Ausstellung feiert.